Der Wald als Mentor
Seit Anbeginn der Menschengeschichte, war es sehr wichtig, dass wir immer neues lernen um uns weiter zu entwickeln. Obwohl es damals kein Schulsystem gab, waren die Menschen extrem gut im lehren und lernen. Nur so konnten die Fortschritte und das Überleben gesichert werden. So lernen wir über die Gesetze der Natur unsere eigene Natur des Seins kennen. Erst wenn wir uns selbst erkennen, können wir begreifen was wirklich wahr ist.
Deshalb war die Neugierde schon immer der Beste Lehrmeister. Aber nicht nur das Verlangen nach mehr Wissen hat uns zu neuen Erkenntnissen geführt. Ein weiterer wichtiger Punkt war die Notwendigkeit. Erst wenn ich etwas dringend benötige, werde ich mit ganzem Herzen eine Lösung für das Problem suchen.
Somit ist Notwendigkeit der stärkste Auslöse für Lernprozesse.
Durch diese Triebfeder versuchen wir auch durch unkonventionelle Strategien eine Lösung zu finden. Dabei werden persönliche Grenzen und Muster beiseite gelegt, um Erfolgreich zu sein.
So ist uns die Neugierde neues zu erfahren mit in die Wiege gelegt worden. Nur so konnten die alten Naturvölker überleben und uns den Fortschritt der Neuzeit bereiten. Nur durch diese alte Lehrmethode des Coyote-Teachings der Urvölker ist unsere Zeit der Wissenschaft ermöglicht worden.
Umweltpädagogik
Die ursprüngliche Art des Lernens wurde seit Anbeginn der Zeit als Coyote Teaching bezeichnet. Der Coyote war in der alten Zeit das Symbol für einen trickreichen Zeitgenossen. Die Vorgehensweise des Coyotens ist vielschichtig:
- Er stellt Fragen um den Schüler näher an sein Ziel zu führen
- Er fördert die Neugierde des Schülers
- Er lenkt das Bewusstsein des Schülers auf Tatsachen, dass er sich selbst die Fragen beantworten kann
- Der Schüler merkt zu meist nicht, dass er unterrichtet wird.
So ist Freude und Spaß der Schlüssel zu einem größeren Lernerfolg.
Wir schaffen durch unsere Art des Lehrens ein neues Bewusstsein für unsere Mutter Erde. Dieses neue Bewusstsein führt dazu, dass wir unsere Umwelt aus freien Stücken schützen wollen. Denn Umweltschutz ist Menschenschutz. Durch das vermitteln von Ursache und Wirkung können wir nicht mehr unsere Erde verschmutzen. Durch die neue Einsichtsfähigkeit haben wir begriffen, wenn wir unsere Mutter, die Erde schädigen, schädigen wir uns zum gleichen Teil selbst. Denn nur eine gesunde Erde kann uns Gesundheit schenken.
Wir werden immer das schützen, was wir wirklich vom Herzen lieben. Unser Ziel ist es den Funken der Liebe zu unserer eigenen Natur wieder zu entfachen.
Dieses Gefühl der Verbundenheit zu unserer Mutter Erde, wollen wir Ihren Schülern schenken. Unsere Sprache verdeutlicht das wenn wir sagen, wir wollen uns einer Sache nahe fühlen. So lebt die Natur in uns und wir in Ihr. Das heißt, dass wir uns nur mit der Mutter Erde verbinden können, wenn wir uns die Zeit nehmen um Sie kennenzulernen.
Es geht also darum, die Natur bewusst wahrzunehmen und die Gesetze der Natur zu begreifen. So entstand alles aus dem Wissen der Natur:
Klette – Klettverschluss
Vogel – Flugzeug
Wal – U-Boot
Nur durch unsere Sinneswahrnehmungen sind wir in der Lage großes zu erfinden und Fortschritt in die Neuzeit zu bringen. Es geht also darum die Natur bewusst wahr zu nehmen und zu erfassen, mit all Ihren Fähigkeiten. Durch das Aufnehmen der Gesetzmäßigkeiten erlangen wir die Erkenntnisse der Natur und können neues erschaffen.
Deshalb versuchen wir in unseren Schulprogrammen die Sinne der Kinder zu schärfen, um Ihre Wahrnehmungsfähigkeit zu steigern. Durch das neue Bewusstsein erlangen die Kinder eine höhere Selbstachtung. Durch das neu erlernte Selbstwertgefühl steigt auch die Achtsamkeit vor unserer Natur und deren Bewohnern. Aus diesen Gründen lernen wir über die Äußere Natur unsere innere Natur der Seele kennen.
Dadurch dient Umweltbildung nicht nur dem Verständnis unserer Natur, sondern auch dem Verständnis unserer eigenen Seelenmuster.
