Warum du als Fleischfresser weniger kacken musst – und warum das großartig ist
Wenn du in der Wildnis oder im Alltag zum Carnivoren wirst, verändert sich nicht nur dein Essen – sondern dein gesamter Stoffwechsel.
🧭 Einleitung: Vom Müsliesser zum Fleischfresser – ein evolutionärer Verdauungssprung
Stell dir vor, du bist auf einer Langzeitwanderung. Keine Vorräte mehr. Nur ein Messer und ein erlegtes Tier.
Kein Brot, kein Porridge, kein Supermarkt in Sicht.
Was machst du?
Du wirst – ganz automatisch – zum Carnivoren, wie es der Mensch seit hunderttausenden Jahren war.
Und plötzlich stellt sich eine Frage, die dich zuerst verunsichert:
„Warum war ich seit drei Tagen nicht auf dem Klo – bin ich verstopft?“
Antwort: Nein. Du bist effizient geworden.
🧬 1. Carnivore Ernährung = Nährstoffaufnahme mit maximaler Effizienz
Wenn du Fleisch isst – insbesondere:
• Muskelfleisch
• Innereien
• Knochenbrühe
• Fett, Haut und Knorpel
… dann bekommt dein Körper eine Mahlzeit, die bis zu 98 % verwertbar ist.
➡️ Das heißt:
Fast nichts wird ausgeschieden.
Es bleibt kein Faserrest, kein unverdaulicher Zellulose-Brei, kein Ballaststoff-Schleim wie bei pflanzlicher Nahrung.
📚 Simopoulos, 2002: “Animal-based diets are superior in amino acid utilization and nutrient density.”
💩 2. Warum du als Carnivore seltener Stuhlgang hast – und das völlig gesund ist
Normale Verdauung auf pflanzlicher Mischkost:
• 30–40 % der Nahrung sind Füllstoffe, Ballaststoffe, Zuckerreste
• Der Körper kann das nicht vollständig aufspalten
• Es entstehen täglich bis zu 300–400 g Stuhlmasse, die regelmäßig ausgeschieden werden müssen
Carnivore-Verdauung:
• 90–98 % der Nahrung wird vollständig resorbiert
• Keine unverdaulichen Ballaststoffe, keine Gärreste
• Stuhlgang 1–3× pro Woche ist vollkommen normal
• Es gibt kaum Geruch, kaum Volumen, kaum Reiz
Du bist nicht verstopft – du bist ein Hochleistungsverdauer mit Null-Emissionssystem.
🔥 3. Evolutionärer Vorteil: Kein tägliches Kacken = Kein Geruch = Kein Risiko
In einer Wildnis- oder Krisensituation ist täglicher, voluminöser Stuhlgang ein Nachteil:
• Geruch zieht Tiere oder Feinde an
• Häufige Klogänge führen zu Wasserverlust, Mineralienverlust
• „Ballaststoffe“ sind Luxus aus dem Ackerzeitalter, nicht aus der Jägerzeit
• Weniger Output = weniger Risiko, weniger Schwächung
Carnivore zu sein heißt: Nichts verschwenden. Nichts verlieren. Alles nutzen.
💡 4. Was sich bei dir verändert, wenn du Carnivore wirst
Prozess
Vorher (Mischkost)
Nachher (Carnivore)
Stuhlgang
täglich, oft unvollständig, stinkend
2–3×/Woche, kompakt, kaum Geruch
Blähungen
häufig (durch FODMAPs, Ballaststoffe)
fast vollständig weg
Darmgeräusche
ständig aktiv
ruhig, entspannt
Hungergefühl
alle 3 Stunden
1–2 Mahlzeiten pro Tag, stabile Energie
Nährstoffverwertung
60–70 %
bis zu 98 %
Wasserbedarf
hoch (Ballaststoffbindung)
niedriger (kaum Verdauungsverlust)
✅ 5. Vorteile für den Survival-Alltag UND das moderne Leben
Ob in der Wildnis oder im Büro – der Carnivore-Modus bringt dir:
• Weniger Toilettenbedarf unterwegs
• Weniger Geruch, weniger Hygieneaufwand
• Kein Bedarf an Papier, Seife, Bidet, Feuchttüchern
• Stabile Energie ohne Snackpausen
• Gleichmäßige Hormonlage durch ausgeglichene Insulinreaktion
• Reduktion von Entzündungen im Darm und im ganzen Körper
📚 Weston Price Foundation: “Carnivorous populations have superior dental, digestive and immune resilience.”
⚠️ 6. Aber bin ich dann nicht verstopft? Wie erkenne ich echte Probleme?
Normal bei Carnivore:
• Stuhlgang nur 1–3×/Woche
• Fester, geformter Stuhl
• Kein Blähbauch, kein Druck, kein Unwohlsein
Problematisch wäre:
• Schmerzen beim Stuhlgang
• Aufgeblähter Bauch trotz Carnivore
• Gärgeruch, Wasseransammlungen, sichtbare Entzündung
👉 In solchen Fällen: Salz erhöhen, Wasserzufuhr kontrollieren, eventuell Knochenbrühe + Magnesium ergänzen
🥩 7. Schlusswort: Die moderne Zivilisation misst Gesundheit in Klogängen – aber der Natur ist das egal
In der Natur überleben die Effizienten.
Nicht die, die am meisten kacken.
Der Carnivore lebt vom Reh, nicht vom Rucola. Er zieht aus einem Bissen mehr Nährstoffe als ein Städter aus fünf Gängen Menü.
Wenn du in der Wildnis klarkommen willst – oder im modernen Leben heil bleiben willst – dann iss wie dein Urgroßvater: Tierisch. Fett. Nährstoffdicht. Und ohne Müll.
📚 Fachquellen:
1 Simopoulos, A.P. (2002). The importance of the omega-6/omega-3 ratio in human health.
2 Westman, E.C. et al. (2002). Low-carb diets improve bowel function and reduce inflammation.
3 Cordain, L. (2000). The Paleolithic Diet and Gastrointestinal Health.
4 Price, W.A. (1939). Nutrition and Physical Degeneration.
5 Westin Price Foundation. Carnivorous Nutrition Reports.

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