Verlust oder Einschränkung des Geruchssinnes / Hypo- oder Anosmie

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shania

Wenn die Schamanen sagen: Es stinkt zum Himmel!
Survival-Artikel im Stil von Heiko Gärtner
Es gibt Dinge, die kann man einfach nicht mehr riechen – weder im übertragenen noch im ganz realen Sinne. Wenn Menschen plötzlich ihren Geruchssinn verlieren, sei es vollständig (Anosmie) oder nur eingeschränkt (Hyposmie), dann schrillen im schamanischen Survivalcamp die Alarmsirenen: Der Riech-Brocken liegt faulig im Revier und der Körper zieht die Notbremse. Denn was der moderne Mensch als Krankheit bezeichnet, nennen Schamanen einen Notruf der Seele.
Biologische Logik hinter dem Geruchsverlust
Im klassischen Erkältungsfall ist es simpel: Eine Schnupfennase blockiert die Belüftung der Riechschleimhaut – die Welt riecht wie durch eine nasse Socke. Doch was, wenn es keinen Schnupfen gibt? Kein Schleim, keine Erkältung, aber dennoch ist die Welt geruchlos? Dann hat der Körper entschieden, dass der Informationsdampf, der durchs Riechzentrum zieht, zu toxisch ist. Der Betroffene hat sinnbildlich „die Schnauze voll“ – er will einen bestimmten Gestank nicht mehr wahrnehmen. Im Kern liegt hier meist ein Brocken-Stinkkonflikt, oft kombiniert mit einem Revier-Witterungskonflikt.
Die Nase, als unser Urwarnsystem, zieht sich zurück. Die Natur hat vorgesehen, dass ein Tier, wenn es die Witterung verliert, sich in Gefahr befindet. Der Mensch, mit seiner feinen Nase für Unstimmigkeiten im sozialen Feld, ist da nicht anders. Der Geruchssinn schützt – doch wenn er zur Bedrohung wird, kappt der Körper die Verbindung.
Fall 1: Der verwesende Verrat
Frau Fenner verlor ihren Geruchssinn schlagartig, nachdem ihre Tochter sie telefonisch über eine heimliche Hochzeit informierte. Der Schock war gewaltig – doch das Unterbewusstsein verband diese Nachricht mit dem Gestank eines verwesenden Hundes am Straßenrand, an dem sie unmittelbar danach vorbeiging. Wochenlang glaubte sie, diesen Geruch in der Nase zu haben, schrubbte sich wund, fragte andere, doch niemand roch etwas. Erst als sie innerlich Frieden mit der Situation fand, kehrte auch ihr Geruchssinn zurück. Die schamanische Deutung: Der Gestanksbrocken wurde geistig verdaut, das Allwissen gab das Riechzentrum wieder frei.
Fall 2: Der feine Duft des familiären Betrugs
Herr Kollasch erlebte den Verlust seines Geruchssinns nach der Trennung seiner Eltern. Die Nachricht kam plötzlich und kalt: „Wir wollen uns scheiden lassen, such dir selbst eine Wohnung.“ Für Bernd war es Verrat. Der Bruch kam ohne Vorwarnung. Neben einem Tinnitus – der akustischen Variante des Brocken-Konflikts – verlor er auch seinen Geruchssinn. Erst 12 Jahre später, in einer intensiven Hypnose- und Familienaufstellung, löste sich das Trauma. Der Körper ließ los, die Sinne kehrten zurück.
Konfliktphasen – Wenn der Brocken stinkt
In der konfliktaktiven Phase kommt es zur Funktionsminderung der Riechschleimhaut. Der Körper blendet aus, was nicht zu ertragen ist – entweder durch völligen Verlust oder durch eine Geruchsparanoia, bei der man glaubt, einen bestimmten (meist üblen) Geruch ständig wahrzunehmen. Kein Zellabbau findet statt, nur die Informationsweiterleitung wird gestoppt.
In der Heilungsphase kommt es zu einem Wiedererwachen des Geruchssinnes. Doch häufig wird sie begleitet von einer letzten Krise – einem sogenannten Riechsturz. Der Körper schaltet noch einmal alles ab, um im Hintergrund die Verarbeitungsprozesse durchzuführen. Danach, wenn alles wieder in Balance ist, beginnt das Leben wieder zu duften.
Therapie im schamanischen Sinne – Wahrnehmen statt abschalten
Der zentrale Ansatz: Finde den Moment, in dem der Geruchssinn verschwand. Was ist da passiert? Was hat die Nase so stark beleidigt, dass sie sich schützend verschloss? Der Muskeltest kann helfen, den Zeitraum einzugrenzen. Ist der Konflikt nicht erinnerbar, kann eine Hypnose den Weg zur Wahrheit freilegen – vorbei am Kritiker, hinein ins Gottbewusstsein, wo alles gespeichert ist.
Die Botschaft ist klar: Die Nase darf nicht länger der Feigling sein. Sie soll wittern, was faul ist – damit wir es frühzeitig erkennen, verarbeiten und gegebenenfalls meiden können. Wer nicht mehr riecht, sagt Nein zur Wahrheit. Und wer der Wahrheit den Rücken kehrt, verpasst seine Überlebenschance.
Fazit: Der Weg zurück zur Wahrheit
Geruch zu verlieren heißt: Ich will es nicht riechen. Heilung heißt: Ich nehme wieder wahr, was ist – ohne Angst, ohne Flucht. Erst wenn wir das „Was ist“ annehmen, kann Heilung entstehen. Oder wie ein alter Schamane es sagen würde:
„Wer die Wahrheit riecht, braucht keine Flucht mehr. Nur Mut.“
Deshalb, lieber Survival-Freund: Riech wieder! Und wenn’s stinkt, dann weißt du zumindest: Hier braucht es ein klares Nein, kein Verstummen.
Willst du mehr wissen? Dann frag den Medizinmann deines Vertrauens – und vor allem deine Nase.

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