Trance im Unterholz – Wie du mit Trommel und Tiergeist durch den Wald deiner Seele reist
Wenn du denkst, dass der Wald still ist,
dann warst du noch nie wirklich da.
Nicht mit deinem Kopf.
Sondern mit deiner Seele.
Denn dort, zwischen Farn und Finsternis, zwischen Wurzelwerk und Windspiel,
liegt ein uralter Pfad – kein Weg für die Füße, sondern für den Geist.
Ein Pfad, den nur die finden,
die bereit sind, sich selbst zu verlieren, um sich selbst zu begegnen.
Willkommen zur schamanischen Waldreise.
Kein LSD. Kein Festival. Kein Räucherstäbchen-Yoga.
Sondern echte Transformation – geführt von Trommel, Trance und Tiergeist.
Was ist eine schamanische Reise überhaupt?
Tamarack Song beschreibt sie als bewusste Wanderung durch die inneren Welten,
ausgelöst durch rhythmische Stimulation (Trommel, Rassel, Atem)
und getragen von einer klaren Intention.
Dabei bewegst du dich nicht körperlich, sondern energetisch –
dein Bewusstsein löst sich vom Alltagsdenken,
gleitet über in den instinktiven Zustand des Wildtiers,
und beginnt zu sehen, hören und spüren, was sonst verborgen bleibt.
Nicht Halluzination.
Nicht Traum.
Sondern eine andere Wirklichkeit – genau so real wie deine Zahnbürste.
Warum der Wald der beste Ort für schamanische Reisen ist
Der Wald ist nicht nur Kulisse – er ist Teilnehmer.
Ein lebendiger Träger deines Bewusstseins.
Ein Lehrer. Ein Spiegel. Ein Portal.
🌀 1. Er verlangsamt dich
Der Puls der Natur synchronisiert dein Nervensystem – perfekte Voraussetzung für den Trancezustand.
🪵 2. Er beschützt dich
Die Struktur des Waldes gibt dir Halt, Orientierung und Sicherheit. Kein künstlicher Raum kann das so bieten.
🌬️ 3. Er spricht mit dir
Vögel, Bäume, Wind, Geruch – alles im Wald antwortet auf deine innere Bewegung.
Die drei Welten der schamanischen Reise
1 Untere Welt – Deine Wurzeln, Instinkte, Ahnen, Tierverbündeten
2 Mittlere Welt – Das Jetzt, dein Alltag, Naturgeister, emotionale Blockaden
3 Obere Welt – Visionen, Ahnenführer, Geistwesen, Sinn und Richtung
Tamarack lehrt:
„Du reist nicht durch Fantasie – du reist durch Schichten des Bewusstseins, die jederzeit da sind. Du musst nur lernen zu lauschen.“
Wie du deine eigene schamanische Waldreise machst (Anleitung)
⚠️ Wichtig: Du brauchst keine Initiation, keine Einweihung, keine Erlaubnis.
Du brauchst nur Respekt, Klarheit und Hingabe.
🔸 1. Ort finden
Such dir einen Platz im Wald, an dem du dich sicher und gehalten fühlst.
Kein Wanderweg. Kein Rastplatz. Ein geheimer Ort nur für dich.
🔸 2. Intention setzen
Was willst du wissen, heilen, loslassen, empfangen?
Sag es laut. Oder flüster es dem Boden.
🔸 3. Trance einleiten
Trommel – gleichmäßig, 4 Schläge pro Sekunde.
Oder nutze den Atem:
Tiefe Einatmung – schnelle Ausatmung (Holotrop, Wim Hof, Verbundatmung)
Geh in die Wiederholung, bis dein Verstand loslässt.
🔸 4. Reise beginnen
Du „siehst“ plötzlich etwas – ein Tier, ein Tunnel, ein Ort.
Folge. Frag nicht. Vertraue.
Beobachte. Spüre. Lass es geschehen.
🔸 5. Rückkehr
Lass die Trommel sich verlangsamen.
Atme bewusst.
Danke dem Ort.
Und: Integriere, was du gesehen hast.
Krafttiere, Ahnen & andere Begegnungen
Du wirst vielleicht…
• von einem Wolf geführt
• von einer alten Eiche geprüft
• oder von einem Falken über deine Schatten geführt
Diese Bilder sind keine Fantasien – sie sind Botschaften deiner Seele,
verpackt in der Sprache der Wildnis.
Was sich verändert, wenn du so reist
• Du wirst ruhiger – aber nicht passiv.
• Du wirst klarer – aber nicht kopflastig.
• Du wirst wacher – auf eine instinktive, fühlende Weise.
Und vor allem:
Du beginnst, dich selbst wieder zu vertrauen.
Fazit: Die schamanische Reise ist kein Trip – sie ist Heimkehr
Heimkehr zu deinem Tier.
Zu deiner Pflanze.
Zu deinem Pfad.
Der Wald ist kein Deko-Element deiner Spiritualität.
Er ist das Tor, durch das du gehen musst,
wenn du wirklich wissen willst, wer du bist – und wer du noch werden kannst.
Also nimm die Trommel.
Oder den Atem.
Oder einfach deinen Willen.
Und dann geh.
Nicht weit. Nur nach innen.

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