Survival Hütte bauen – Unterschlupf im Wald selber bauen

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shania

Viele wollen lernen, wie man eine Survival Hütte bauen kann. Einen Unterschlupf im Wald bauen ist jedoch nicht immer erlaubt. Wir müssen zum einen die Gesetze achten und zum anderen brauchen wir die Ideen, so das wir uns eine funktionale Survival Hütte bauen können. Natürlich ist es nicht schwer eine Hütte zu bauen, aber unter Survival Bedingungen sieht das schon wieder ganz anders aus. Was ist wenn der Wind bläst oder ein Schneesturm tobt? Welche Survival Unterschlupf würden Sie dann wählen?

Ein Unterschlupf ist das wichtigste Überlebensmittel (ja, sogar noch wichtiger als Nahrung oder Wasser!).

Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie eine Survival Hütte bauen können, mit 11 einfachen Konstruktionen, die Ihr Leben retten können.

Für einige wird eine Plane benötigt, für andere nur Laub und Holz, das man aufgesammelt hat.

Schritt 1: Wo soll die Survival Hütte gebaut werden?

• Die Survival Hütte soll auf einem trockenen Boden stehen.
• Der Boden der Survival Hütte soll flach sein und es darf sich beim Regen kein Wasser sammeln.
• Wegen Überschwemmungsgefahr, darf die Survival Hütte nicht unmittelbar an einem Gewässer gebaut werden.
• Die Survival Hütte sollte nicht unterhalb von Klippen, herabfallenden Felsen oder toten Ästen aufgebaut werden.
• Die Survival Hütte sollte gut versteckt sein, so dass man sie von keinem Weg erkennen kann.
• Je nach Art der Survival Hüte wünschen Sie sich eine Feuerstelle vor der Survival Hütte. Dies sollten Sie beim Bau der Survival Hütte bedenken.

Wenn Ihr Unterschlupf an einem Hang liegt und es zu regnen beginnt, kann das Regenwasser in Ihren Unterschlupf eindringen.

Wenn Sie keine ebene Stelle für den Bau Ihres Unterschlupfes finden und es wahrscheinlich regnet, müssen Sie Gräben ausheben, um das Wasser vom Unterstand wegzuleiten.

Heiko Gärtner ist der Besitzer und Ausbilder von dem Survival Netzwerk HG. Er ist seit seiner Kindheit ein begeisterter Naturliebhaber. Seine Leidenschaft für die Natur begann beim bauen einer Survival Hütte mit seinen Freunden. Hier teilt er sein Wissen über den Bau einer Überlebenshütte in der Wildnis aus natürlichen Materialien.

Wenn es um das Überleben in der freien Natur während einer Notsituation geht, gibt es vier Elemente, die der Mensch braucht, um sich selbst zu erhalten und zu überleben. Diese Elemente werden als die Überlebensprioritäten bezeichnet und umfassen Feuer, Wasser, Nahrung und Unterkunft. Ohne die Befriedigung dieser Bedürfnisse sind unsere Überlebenschancen gering bis gar nicht vorhanden.

Wenn man sich im Freien aufhält, hat man in der Regel Wasser, Essen und eine Art Feueranzünder dabei. Schutzhütten hingegen können sperrig und schwer sein und sind bei einem Tagesausflug in der Regel unerwünscht. Wenn der Tagesausflug jedoch ins Wasser fällt, ist der Bau eines Unterschlupfs aus verfügbaren Materialien im Wald eine Option. Ein Unterstand sollte uns in mehrfacher Hinsicht dienen. Erstens sollte er eine Barriere zwischen uns und der Umwelt bilden. Zweitens sollte er uns isolieren. Und drittens sollte er uns ein Gefühl der Sicherheit vermitteln. Der Bau einer Survival Hütte ist ein recht einfacher Prozess, der jedoch einige Zeit in Anspruch nimmt.

Wenn Sie sich für eine Survival Hütte entscheiden, ist es wichtig, das Gebiet zu prüfen. Versuchen Sie, einen Standort zu wählen, der auf natürliche Weise vor Wind geschützt ist, und stellen Sie sicher, dass das Gebiet bei einem Sturm nicht überschwemmt wird oder Wasser hindurchfließt.

Bei einem Notfall in der winterlichen Wildnis steht es eh außer Frage, dass die Suche nach einem Unterschlupf oder der Bau einer Survival Hütte oberste Priorität hat (es sei denn, jemand in Ihrer Gruppe benötigt dringend Erste Hilfe). Bei klirrender Kälte kann sich innerhalb von Minuten eine Unterkühlung einstellen, und bei extremen Wetterbedingungen kann die Kälte innerhalb weniger Stunden tödlich sein, wenn es keinen Schutz vor den Elementen gibt. Wenn Sie sich also vor den Elementen schützen müssen, wenn Sie in der winterlichen Wildnis nass oder schlecht gekleidet sind oder wenn Sie einfach irgendwo unerwartet für die Nacht festsitzen, müssen Sie in der Lage sein, eine Survival Hütte aus zugänglichen Materialien zu bauen. Zum Glück gibt es eine Reihe von Survival Hütten, die man mit wenigen (oder gar keinen) Werkzeugen in der gefrorenen Winterlandschaft bauen kann.

Wir wissen nun also, dass wir in der Wüste andere Notunterkünfte benötigen, wie in einem Schneesturm oder im Winter. Auch im Regenwald, benötigen wir eine andere Survival Hütte, als wenn wir im Wald einen Unterschlupf bauen wollen. In diesem Artikel wollen, wir auf die verschiedenen Möglichkeiten eingehen, wie Sie eine Notunterkunft errichten können.

Darf ich im Wald eine Hütte bauen?

Fangen wir ganz einfach an. Viele Bushcrafter haben den Wunsch eine eigene Hütte im Wald zu bauen. Der Prepper oder Bushcrafter stellt sich hier die Frage: Eine Hütte im eigenen Wald bauen – Ist das erlaubt? Wer möchte nicht eine kleine Rundbohlenhütte oder ein Grasnosodenhaus im Wald besitzen, um dem hektischen Alltag der Zivilisation zu entfliehen. Für viele Survival Experten ist das ein absoluter Traum. Doch darf man als frisch gebackener Waldbesitzer eine Waldhütte in seinen Forst stellen? Viel mehr ist doch die Frage, ist es gesetzlich erlaubt eine Hütte im eigenen Wald zu bauen?

Was sagt das Baurecht?

• Laut dem Baurecht gehört der Wald zum sogenannten Außenbereich.
• Laut dem Baugesetzbuch sind bauliche Veränderungen im Außenbereich nicht erlaubt.

Halten wir fest: Der Bau einer Hütte im Wald (Außenbereich), ist nicht erlaubt.

Gibt es irgendwelche Ausnahmen, die man nutzen kann, um trotzdem eine Hütte im Wald bauen zu dürfen?

Nur privilegierte Bauvorhaben bekommen eine Baugenehmigung im Wald, also im Außebreich.

Waldeigentümer mit einem sehr großen Wald, können oft nachweisen, dass Sie eine Waldhütte benötigen, um forstwirtschaftliche Maschinen unterzustellen oder einen Aufenthaltsraum für Forstarbeiter benötigen. Wenn der Bedarf geprüft wird und als real empfunden wird, wird in der Regel die Waldhütte genehmigt.

Es muss also ein konkreter Verwendungszweck und der Herstellung dienen, also einen Betriebszweck erfüllen. Das Amt muss erkennen, das Sie ein dauerhaftes Arbeits- und Produktionsziel verfolgen.

Achtung: Eine Waldhütte zu Erholungszwecken zu bauen ist verboten.

Fassen wir noch einmal zusammen. Da wir in den meisten Wäldern keine Hütten im Wald sehen, hätten wir schon vermuten können, das es gesetzlich nicht erlaubt ist, im Wald eine Hütte zu bauen. Nur mit einer Ausnahmegenehmigung für Betriebszwecke darf man unter Einhaltung der Naturschutzverordnung eine Hütte im Wald bauen. Man kann also nahezu ausschließen, dass man in Deutschland eine Hütte in den Wald zu Erholungszwecken bauen kann

Trick: Es gibt einige Baugrundstücke die dicht am Waldrand erschlossen sind. Wenn Sie also ganz genau suchen, können Sie vielleicht doch eine Hütte in der Nähe des Waldes bauen.

Hinweis: Alle Angaben auf unserem Netzwerk sind grundsätzlich ohne Gewähr. Wir schreiben nach eigener Recherche, stellen jedoch keine Rechtsberatung dar. Sie lesen also die Recherche von einem Survival Experten und nicht von einer Rechtsberatung. Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt.

Darf man im Wald leben?

Wenn Sie kein Zelt und keine Hütte errichten, dürfen Sie im Wald leben und schlafen. Wir haben in Deutschland ein freies Waldbegehungsrecht zu Erholungszwecken. Im Forstgesetzt 1975 wurde bestimmt, das jedermann grundsätzlich den Wald zu Erholungszwecken betreten und sich dort erholen darf. Von dieser Legalservitut sind bestimmte Waldflächen ausgenommen, die der Waldeigentümer in forstrechtlich zulässiger Weise gesperrt hat. Ab diesem Zeitpunkt wäre der Aufenthalt oder das schlafen in dieser Fläche Hausfriedensbruch.

Hier besteht also eine Grauzone, die wir uns genauer ansehen sollten.

Die Benutzung des Waldes zum Lagern über Nacht bei Dunkelheit, ohne Zustimmung der Waldeigentümer ist in der Regel mit einer Geldstrafe zu bestrafen.

Wenn man also über das Erholungsgebot den Wald weiter benutzen will, benötigt man die Zustimmung des Waldeigentümers. Wer sich also im Wald länger an einem Platz aufhalten will und dort auch schlafen möchte, benötigt entweder einen eigenen Wald oder die Zustimmung des Waldeigentümers.

Das Lagern im Wald bei Dunkelheit, das Zelten, Kampieren mit einem Wohnwagen oder das Übernachten in einem Fahrzeug ist nur mit der Zustimmung des Waldeigentümers erlaubt. Zusätzlich muss es überhaupt erlaubt sein, den Wald mit einem KFZ zu befahren.

Es ist also nicht so leicht eine Hütte im Wald zu bauen oder ein Lager im Wald zu errichten.

Wer im Wald bei Dunkelheit lagert ohne eine Genehmigung des Waldeigentümers zu haben, riskiert eine Geldstrafe bis zu 150 Euro.

Generell gilt: Zelten im Wald ist in Deutschland nicht erlaubt. In manchen Bundesländern ist das Betreten außerhalb der Wege in der Nachzeit sogar verboten. Wenn Sie also auf einem staatlichen Wald kampieren wollen, müssen Sie auch hier das Gesetz achten oder um eine Genehmigung bitten. Gehört der Wald einer Privatperson, ist dies Privateigentum und Sie müssen auch hier um eine Erlaubnis bitten.

In Naturschutzgebieten, wie zum Beispiel Nationalparks, Biosphärenreservaten oder Biotopen, ist das Campen streng verboten. Hier dürfen Sie auch keine Survival Hütten bauen. Küstenbereiche sind in Deutschland auch streng geschützt und man darf dort auch nicht kampieren. Auch hier gilt, wenn Sie am Strand Übernacht schlafen wollen, muss dies ein Privatstrand sein und Sie müssen eine Genehmigung vom Eigentümer haben.

Darf ich dann wirklich nie im Wald schlafen?

Zur Erholung darf man den Wald betreten. Da Schlaf mit zur Erholung gilt, dürfen Sie im Wald dösen, jedoch keine vollständige Nacht verbringen, wenn Sie keine Genehmigung des Eigentümers haben. Fakt ist, es ist nur das längere Verweilen an einem Ort verboten, eine Schlafpause zu machen, jedoch nicht. Wann kürzer aufhört und länger anfängt ist schwer interpretativ und somit vollkommen schwammig. Das macht der Gesetzgeber sehr gerne, so dass sich kaum jemand auskennen kann. Wir befinden uns hier also in einer rechtlichen Grauzone. Man darf also im Wald ohne Schutz schlafen, man darf aber nicht Zelten. Das schlafen ohne geschlossenes Zelt hingegen ist in der freien Natur weder verboten noch erlaubt.

Draußen schlafen ist also nicht gleich draußen schlafen. Eine Survival Hütte ist kein Zelt und ein Tarp ist auch nur eine Schutzunterkunft. Das Gesetz macht einen Unterschied zwischen dem Biwakieren und Zelten. Schlafen unter freiem Himmel ohne Zelt, zum Beispiel in einer Survival Hütte, im Schlafsack auf einer Isomatte, in der Hängematte ist jedoch nicht explizit verboten. Hier gibt es keine ausdrücklichen Regelungen im Gesetz. Auch draußen ist nicht gleich draußen im Gesetz.

Darf ich im Wald Zelten?

Generell gilt, Zelten im Wald ist nicht erlaubt, außer Sie haben die Genehmigung vom Waldbesitzer. Biwakieren ist bis dato in Deutschland erlaubt, außer in Berlin hier ist Biwakieren neben dem Zelten verboten.

Es gibt also eine Grauzone die so schwammig, wie nicht greifbar ist. Ein Aussteiger hat diese Grauzone genutzt. Simon Baumeister hat sich ein Schrägdach aus Ästen und Zweigen gebaut und hat die Erlaubnis des Waldbesitzers. So wie Baumeister im Wald lebt ist nicht explizit verboten, aber auch nicht erlaubt ist. Das einzige was man ihm anlasten könnte wäre Hausfriedensbruch, wenn das Gebiet forstwirtschaftlich gesperrt wäre und der Waldbesitzer nicht wollen würde, das Baumeister hier weiter nächtigen sollte. Wenn der Fall vor Gericht kommen würde, könnte die Strafe jedoch drakonisch ausfallen mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr belangt werden. Hier kann jeder selber beurteilen in wie Weit das Rechtssystem hier auf der Seite des naturverbundenen Menschen ist.

Man kann also festhalten: Wer für eine begrenzte, kurze Zeit in Wald Biwakiert wird in der Regel weder geprüft noch belangt. Wenn man das Gesellschaftssystem in Frage stellt wie Herr Baumeister, kann das Gesetzsystem über Umwege drakonische Strafen erwirken. Hier sollten Sie sich immer so gut es geht absichern, das Ihnen nichts passieren kann. Ich verstehe es sehr wohl als Bushcrafter, Survival Experte, Prepper und Naturliebhaber, das man gerne eine Survival Hütte im Wald eben auch zum dauerhaften Leben hat, doch genau ab diesem Zeitpunkt, stellt man das System in Frage und dies kann zu exemplarischen Strafen führen. Da es hier wenige Präzedenzfälle gibt, kann man nicht sagen, wie solch ein Fall ausgehen würde. Doch meistens, wird die Suppe nicht so heiß gegessen, wie Sie gekocht wird.

Mit welchen Strafen muss man rechnen, wenn man im Wald schlafen will?

Zelten im Wald stellt keine Straftat, sondern eine Ordnungswidrigkeit dar.
In der Regel kann man mit Bußgeldern zwischen 5 und 500 Euro rechnen.
Wenn Hausfriedensbruch oder Sachbeschädigung mit dazu kommen, kann das Bußgeld bis zu 5.000 Euro anschwellen.

Halten wir noch mal fest: Man darf lediglich im Wald nicht mit einem Zelt übernachten. Das freie Waldbegehungsrecht gilt für alle Flächen die nicht forstwirtschaftlich abgetrennt wurden.

• Wer ohne Schlafsack im Wald schläft kann in der Regel nicht belangt werden.
• Wer nur mit einem Schlfsack und Isomatte im Wald schläft, kann in der Regel auch nicht belangt werden.
• Die Hängematte kann als Zelt gewettert werden und ist somit eine Grauzone.
• Eine Survivalhütte ist kein Zelt und Sie können für das Schlafen in der Regel nicht belangt werden.

Hier müssen Sie jedoch darauf achten, ob Sie das Baumaterial straffrei verwenden dürfen oder vom Waldeigentümer eine Genehmigung haben. Wenn Sie also eine Survival Hütte im Wald bauen wollen, brauchen Sie eine Genehmigung. Wenn Sie eine Survival Hütte mit Materialien bauen, die Sachgut des Waldbesitzers sind, kann es zu einer Strafe kommen.

Grundsätzlich müssen Sie zwischen einer Survival Hütte und einer Hütte zu Wohnzwecken im Wald unterscheiden. Wenn Sie eine Survival Hütte im Wald selber bauen wollen, greifen andere Gesetzte, wie wenn Sie eine Forsthütte bauen möchten.

Survival Hütte im Wald bauen – Anleitung

1. Survival Hütte bauen – Die Rundloge

Die Survival Rund-Hütte ist ein Hybrid aus vielen Kulturen. Sie ist teils Tipi, teils Wigwam und von vielen architektonischen Stilen beeinflusst und kann Wind, Regen, Kälte und Sonne abhalten. Sie ist wie ein Tipi aufgebaut, hat aber zusätzlich eine solide Türöffnung. Sie haben in der Regel ein Rauchloch im Dach, um ein Feuer zu betreiben. Diese Survival Hütte kann mit Grasmatten, Birkenrinde, Kiefernrinde oder anderen Materialien abgedeckt werden. Sie kann aber auch mit einer dicken Schicht aus Laubstreu hergestellt werden. Survival Hütten dieser Art gab es im historischen und prähistorischen amerikanischen Westen zuhauf. Diese Architektur funktionierte auch in feuchteren Klimazonen und wurde bereits im vorrömischen Britannien verwendet.

2. Survival Hütte bauen – Ramada

Sonnige, heiße Umgebungen erfordern einen schattenspendenden Unterstand. Das flache Dach der Ramada bietet zwar keinen dichten Regenschutz, aber es hält die gesamte Sonne ab. Es gibt viele Ramadavarianten, aber die meisten basieren auf vier Pfosten, einigen leichten Balken und einer geeigneten Abdeckung. Planen, Grasmatten oder sogar Gestrüpp reichen auf dem Dach der Ramada als Sonnenschutz aus. Fügen Sie einige abnehmbare Wände hinzu, um die Abendbrise abzuschneiden, wenn die Temperaturen abkühlen. Mit einer Ramada haben Sie einen sehr vielseitigen Wüstenunterstand.

3. Survival Hütte bauen – Schneehöhle

Das Schneehöhle ist eine kuppelförmige Schneehütte, die ähnlich wie ein Iglu geformt ist, aber viel einfacher zu errichten ist. Für den Bau eines Iglus muss der Schneekonsistzen perfekt passen, während die meisten Arten von Schnee für eine Survival Schnee-Hütte zusammengepresst werden können. Um ein Schneehöhle zu bauen, stapelt man zunächst einige bewegliche Gegenstände unter einer Plane. Hierfür werden häufig Rucksäcke verwendet. Anschließend schichten Sie Schnee über die Plane und die darunterliegende Ausrüstung. Klopfen Sie den Schnee immer wieder fest. Der gepresste Schnee sollte an jeder Stelle mindestens einen Meter dick sein (bis zur Plane). Als Nächstes stecken Sie 50 Zentimeter lange Stöcke in die Schneekuppel. Verwenden Sie 3 oder 4 Dutzend dieser Führungsstangen. Graben Sie sich in die Seite der Survival Hütte ein und holen Sie die Plane und die Ausrüstung heraus. Schaufeln Sie den Schnee im Inneren heraus, bis Sie die Basis jedes Stocks erreichen und einen guten Schlafraum für die Personen ausgeschabt haben. Durch das Markieren mit den Stäben wird eine gleichmäßige Dicke der Kuppel gewährleistet. Machen Sie ein faustgroßes Lüftungsloch in das Dach der Schneehöhle, so das es zu keinem Sauerstoff Mangel kommen kann.

4. Survival Hütte bauen – Unterschlupf under einer tiefen Baumkrone im Schnee

In tief verschneiten Wäldern kann die Suche nach einem Unterschlupf so einfach sein wie das Auffinden einer natürlich vorkommenden Baumhöhle. Dabei handelt es sich um Lücken oder Schwaden mit geringerer Schneedichte unter immergrünen Bäumen. Wenn sich der Schnee auf den Ästen der Bäume (und nicht unter den Bäumen) sammelt, entsteht eine natürliche Grube, die leicht zu einem Unterschlupf umfunktioniert werden kann. In einer Baumhöhle (die Vertiefung im Schnee um einen Baumstamm, die durch das schützende Blätterdach darüber gebildet wird) können Sie schnell zu einen wirksamen Schneeschutz errichten. Verstärken Sie zunächst die natürliche Einfriedung, indem Sie zusätzliche Äste um die untersten Äste herum anbringen. Als Nächstes graben Sie den um den Stamm angesammelten Schnee aus. Schließlich legen Sie immergrüne Zweige auf den Boden, um einen bequemen Schlafplatz zu schaffen. Wenn möglich, graben Sie bis zum nackten Boden und schieben Sie den Schnee so, dass eine kleine Mauer um die Grube entsteht, die den Wind abhält. Da ein Feuer die schneebedeckten Äste über dem Dach zum Schmelzen bringen würde, ist es am besten, den Innenraum mit Isoliermaterial zu füllen, um ausreichend Wärme zu erhalten. Wenn Sie ein paar Steine im Schnee finden, können Sie diese mit einem Feuer erwärmen und als Wärmequelle mit in das Bett legen.

5. Survival Hütte bauen – Einen Schneegraben als Notunterkunft bauen

Wenn der Schnee fest genug ist, um ihn in Platten zu schneiden, können Sie mit einer Säge Blöcke ausschneiden, um einen Graben zu bilden, und die Blöcke wie eine Decke bzw. Dach auflegen, um sie abzudecken. Falls der Schnee nicht zusammenhält, um feste Blöcke zu bauen, oder Sie kein Werkzeug haben, können Sie immer noch einen Graben ausheben und ihn mit einem flachen Dach aus Pfählen, Ästen und einer isolierenden Schneeschicht abdecken. In jedem Fall eignet sich der Schneegraben gut für flache Gebiete und ist ideal für einen schnellen Schneeunterschlupf für eine oder zwei Personen.

6. Survival Hütte bauen – Schnee Windschutz bauen

In tief verschneiten Gebieten kann eine Schneehöhle der einzigste Schutz sein, wenn Sie keinen Schlafsack haben. In der Regel ist die Schneehöhle als Survival Unterkunft die gefährlichste Art, die man sich aussuchen kann. Man kann entweder an Sauerstoffmangel versterben oder sogar lebendig begraben werden. Eine gute Alternative, wenn Sie einen Schlafsack haben, ist eine seitliche Höhle die Ihnen Windschutz bietet, Sie sich selbst beim abrutschen des Schnees immer noch befreien können. Dazu graben Sie in eine hohe Schneewand eine seitliche Höhle in der Sie nächtigen können.

7. Survival Hütte bauen – Wie kann ich ein Iglu bauen?

Die eindrucksvollste Winterunterkunft ist das Iglu. Diese spiralförmige Kuppel aus kunstvoll geschnitzten Blöcken ist eine technische Meisterleistung. Richtig gebaut und mit der richtigen Schneequalität (ja, es gibt verschiedene Schneearten und -qualitäten) können die Temperaturen im Inneren allein durch die Körperwärme über den Gefrierpunkt klettern, selbst wenn die Temperaturen draußen weit unter dem Gefrierpunkt liegen. Beginnen Sie mit einem dreieckigen Block, gehen Sie dann zu trapezförmigen Blöcken über, alle mit abgeschrägten Kanten. Der letzte Block ist der “Schlussstein” in der Mitte der Decke. Ein Amateur kann ein passables Iglu bauen, wenn er handwerklich begabt ist und ein Gefühl für Geometrie hat, aber er wird definitiv nie ein Iglu bauen können wie jemand, der Einheimisch im Schnee uns eis ist. Wie in jeder anderen Schneehöhle auch sollten Sie auf ein Belüftungsloch achten, den Schlafplatz leicht erhöhen und für das Tauwasser einen Graben um die Innenwand des Iglus ziehen.

Survival Hütte Schritt 1: Stellen Sie sicher, das Sie genügend Schnee haben. Die Schneedicke sollte circa einen Meter betragen.
Schritt 2: Sie können nur mit dem richtigen Schnee ein Iglu bauen. Verwenden Sie nicht den oberen Pulverschnee. Sie müssen den Schnee darunter verwenden, wo die Füße nicht mehr einsinken.
Survival Hütte Schritt 3: Zeichnen Sie einen Kreis auf, der so groß sein sollte, dass das Iglu genau so hoch, wird, wie Sie es sich wünschen und genau so viele Personen hineinpassen, wie nötig.

Um einen guten Kreis zu schaffen, steckst Sie einen Stock senkrecht in den Schnee, wo Ihr Iglu mittig stehen soll. Um diesen Stock bindest Sie nun eine Schnur, die halb so lang ist wie der Durchmesser Ihres künftigen Iglus.

Das Iglu sollte mindestens drei Meter im Durchmesser sein, ansonsten kann man kaum eine ordentliche Kuppel bauen. Sie sollten also nicht zu klein bauen.

Survival Hütte Schritt 4: Verwenden Sie eine Form, um Ihre Ziegel zu formen

Traditionelle Iglu-Blöcke sind 50 Zentimeter lang, 40 Zentimeter hoch und etwa 20 cm dick.

Kleinere Steine eignen sich für kleinere Iglus.

Vor allem beim Iglu bauen, sollte man einen Iglubau Kurs oder einen Lehrgang besuchen. Wir selbst veranstalten im Jahr sehr viele Iglubaukurse und auch Survival Programme, wie man das Leben im Iglu lernt. Das Gefühl zu erleben, wie leicht man ein Iglu bauen kann und wie komfortabel es ist, ist faszinierend. Wenn Sie einen Iglubau Training besuchen wollen, melden Sie sich einfach bei uns.

Survival Hütte Schritt 5: Legen Sie Ihre Blöcke um den Kreis herum.

Bilden Sie eine leichte Rampe nach oben, so dass die Blöcke in einer kontinuierlichen Spirale übereinander gestapelt werden. Schneiden Sie eine leichte Schräge in die Oberseite jedes Steins, damit sich die nächste Schicht leicht nach innen neigt. Möglicherweise müssen Sie einige Blöcke mit Stöcken abstützen, so das der Stein nicht nach unten rutscht.

Schrägen Sie die Kanten ab, damit sie gut zusammenpassen, um die Gefahr des Einstürzens zu verringern. Packen Sie den Schnee in die Lücken zwischen den Steinen, während Sie arbeiten. So stabilisieren Sie Ihre Survival Hütte.

Survival Hütte Schritt 6: Schneiden Sie ein paar Schlitze in das Iglu so dass Sie keinen Erstickungstod erleiden.

Survival Hütte Schritt 7: Schaffen Sie einen langgezogenen Eingang, so dass die Wärme im Iglu bleibt.

Einen Tunnel aus dem Iglu zu graben hilft, die Kälte draußen zu halten. Wenn es sehr kalt ist, sollten Sie diese Art und Weise des Eingangs präferieren. Warme Luft steigt auf und Kalte Luft sinkt zum Boden. Mit dem versetzten Eingang nach untern, erschaffen Sie eine Kälteschleuse und Ihr Iglu ist deutlich wärmer. Man kann aber auch den Eingang einfach aus der Wand schneiden. Sie können dann mit Iglusteinen einen Eingang konzipieren, der gut befestigt werden sollte.

Survival Hütte Schritt 8: Mit dem Schlauch abspritzen

Eis ist fester als Schnee. Wenn du also eine Wasserschicht auf deinem Iglu einfrierst, bleibt es länger stehen. Achte darauf, das an dem Tag des einfrieren des Iglus das Thermometer unter O Grad anzeigen muss.

8. Survival Hütte bauen – Lean to

Eine der einfachsten und am häufigsten gebauten primitiven Unterstände ist das Schrägdach. Der Vorteil ist, das Sie solch eine Survival Hütte mit verschiedenen Materialien in weniger als einer Stunde errichten können. Die Konstruktion des Schrägdachs schützt Sie vor Wind und Regen. Stützen Sie einen langen, stabilen Pfahl (Dachfirst) sicher zwischen zwei Bäumen ab. Bedecken Sie eine Seite mit Stöcken, Gestrüpp oder Ästen. Häufen Sie dann Blätter, Gräser, Palmwedel oder andere verfügbare Vegetation darauf. Der Nachteil dieser Survival Hütte ist, dass die Notunterkunft keine Wärme speichert, und wenn Wind oder Regen die Richtung ändern, sind Sie nicht mehr geschützt. Stellen Sie sich das Schrägdach wie ein Haus mit nur einer Wand und einem halben Dach vor. Es bietet kaum Isolierung, hält lediglich den Wind ab und reflektiert die Wärme des nahen Feuers. Wenn das Feuer ausgeht, verschwindet auch unmittelbar die Wärme. Der Vorteil dieser Art von Unterschlupf ist jedoch, dass man ihn schnell bauen kann.

9. Survival Hütte bauen – Hängematten Tarp

Wenn Sie auf dem feuchten Boden nicht schlafen wollen und eine Hängematte haben. können Sie diese zwischen zwei stabilen Bäumen aufhängen. Eine Schnur wird zwischen die beiden Bäume gespannt über die man später das Tarp wirft und es nach unten mit selbst geschnitzten Heringen abspannt.

10. Survival Hütte bauen – Tarp Keilform

Das Tarp Zelt ist am besten für windige Bedingungen mit einer konstanten Windrichtung geeignet. Die Survival Hütte, die in Keilform aufgespannt ist, bietet eine aerodynamische Form, die dem beißendsten Wind und Schlagregen widerstehen sollte. Mit mindestens 5 Verankerungspunkten ist die Survival Hütte sicherer als die meisten gewöhnlichen Zelte. Um die Keilplane aufzubauen, befestigen Sie zwei Ecken der Wind zugeneigten Seite fest gespannt mit dem Boden, so das kein Wind eindringen kann. Binden Sie dann eine Leine in der Mitte der gegenüberliegenden Seite der Plane fest. Spannen Sie die beiden verbleibenden Ecken zum Boden hin ab. Befestigen Sie die letzten Ecken so fest es geht mit den Heringen, um den besten Wetterschutz zu gewährleisten. Wenn es Ihnen noch zu zugig ist, können Sie die Seiten mit Steinen beschweren, so das kein Wind mehr herein ziehen kann.

11. Survival Hütte bauen – Flügel Tarp

Diese unorthodoxe Konstruktion eignet sich hervorragend als Regenschutz für eine große Fläche, wenn Sie eine große Plane haben, oder für eine kleinere Fläche, wenn Sie eine kleinere Plane verwenden. Wir haben oft eine Plane vier mal vier Meter verwednet, wenn wir bei den Survival Seminaren im trocknen oder Schatten sitzen wollten. Bei Wind kann es sich wie ein loses Segel aufblähen, aber es hält sowohl Sonne als auch Regen gut ab. Zum Aabspannen sollten Sie Gummispanner verwenden, denn dann kann die Plane dem Wind gut nachgeben. Es gibt hier die verschiedensten Techniken, wie man eine Plane zu einem Unterstand aufbauen kann. Die leichteste Variante empfanden wir stets mit Gummispannern abzuspannen und das Gerüst mit einer Schnur zu versehen, so das man die Plane gut seitlich abspannen konnte.

12. Survival Hütte bauen – Biwak Plane

Der Tarp Burrito ist ein Unterschlupf aus einer Plane, der ohne Schnickschnack auskommt und in 30 Sekunden oder weniger aufgebaut werden kann. Legen Sie Ihre Plane einfach an einem geeigneten Ort aus. Falten Sie eine Seite etwa 1/3 des Weges um. Dann falten Sie die Plane erneut in dieselbe Richtung. So entsteht eine Rolle aus Ihrer Plane. Klappen Sie ein Ende des Planen Burittos ein, so das keine Luft von unter eindringen kann. Schieben Sie nun Ihren Schlafsack in das offene Ende. Wenn Sie es geschickt machen, haben Sie die Plane so zu einem Burrito gelegt, das die Überlappung der Plane unter ihnen liegt, so dass Sie durch das hineinkriechen in den Schlafsack, den Planenschalfsack abdichten. Bei stürmischem Wetter können Sie den Planenschlfsack über den Kopf ziehen. Wenn das Wetter schön ist, können Sie den Oberkörper etwas weiter aus dem Planenburrito stecken. Bedenken Sie aber, was Sie mit solch einer billigen Konstruktion erhalten. Wenn Sie keine Zeit für die Belüftung aufwenden, bildet sich im Inneren des Schlafsacks in der Regel Tauwasser. Der Wasserdampf der durch das Schwitzen auftritt kondensiert und lagert sich auf dem Schlafsack ab. Solch eine Notbehelf, kann Ihnen nur für eine einzige Nacht Schutz bieten. Da der Schlafsack am nächsten Tag nass sein wird.

13. Survival Hütte bauen – Laubhütte

Eine Laubhütte besteht aus einem Rahmen aus Ästen und Stöcken. Der Rahmen wird mit sehr dicken Schichten aus Blättern und anderen natürlichen Materialien bedeckt, um die Isolierung zu gewährleisten.

Schritt 1: Der erste Schritt besteht darin, die Grundstruktur aus zwei Ästen zu erstellen, um einen A-Rahmen zu bilden. Verbinde die beiden Äste, die den A-Rahmen bilden, dort, wo sie sich kreuzen, mit Paracord oder einer frischen dünnen Fichtenwurzel die Sie aus dem Boden gegraben haben. Füge einen dritten, längeren Ast hinzu, um die Firststange zu bilden, wie auf dem Bild zu sehen.

Die Firststange muss so lange sein, dass Sie mit aufrechten Füßen mit Schuhen unter dem First locker liegen können. Dazu sollten Sie sich probe legen, so dass Sie kontrollieren können, ob der First lang genug ist.

Der A-Rahmen soll bei der gekreuzten Stelle genau so hoch sein, wie der Schritt des Survival Experten, der in der Notunterkunft schlafen will.

Die Firststange ruht auf dem A-Rahmen und kann mit Paracord oder Fichtenwurzeln am A-Rahmen festgezurrt werden. Legen Sie die Firststange am unteren Ende auf einen Stein. Dadurch entsteht am unteren Ende der Laubhütte etwas mehr Höhe im Inneren, so das die Füße mehr Platz haben Der Eingang zur Trümmerhütte befindet sich zwischen den beiden Pfosten des A-Rahmens. Achten Sie darauf, dass die Öffnung groß genug ist, damit Sie hindurchpassen, aber nicht so groß, dass viel Wärme entweichen kann.

Schritt 2: Als Nächstes fügen Sie die Isolierung hinzu, die sich im Inneren des Schutthäuschens befinden wird. Die Innenisolierung ist das, worin Sie schlafen werden. Sammeln Sie saubere, trockene Blätter und füllen Sie den Innenraum des von Ihnen gebauten Rahmens. Wenn Sie mit dem Bau der Laubhütte fertig sind und hineinklettern, schieben Sie einen Teil der Isolierung nach unten und einen Teil nach oben, so dass in der Mitte des Isoliermaterials ein Loch entsteht, das gerade groß genug für Sie ist. Die getrockneten Blätter schließen kleine Lufttaschen ein, die als guter Isolator wirken und die Wärme im Inneren halten.

Wenn das Wetter warm ist und du einen Unterschlupf ohne die innere Isolierung bauen willst, kannst du diesen Schritt überspringen. Die Schutzhütte bietet immer noch einen trockenen Schlafplatz, und du kannst jederzeit eine Matte und einen Schlafsack hinzufügen. Das Foto oben in diesem Artikel zeigt einen solchen Unterstand.

Schritt 3: Nach dem Einbringen der Innendämmung muss der Rahmen durch weitere Äste verstärkt werden, damit er die Außendämmung tragen kann. Fügen Sie auf beiden Seiten des Firstpfostens kleinere Äste hinzu, die in ihrem Winkel zum A-Rahmen passen. Die Abbildung zeigt die Anordnung des A-Rahmens, der Firststange und der kleineren Äste. Befestigen Sie jeden zehnten Ast mit Paracord oder Fichtenwurzeln an der Firststange, um die Notunterkunft langlebiger zu gestalten. Wenn die Äste kleine Seitenäste haben, lassen Sie sie dran. Kreuzen Sie sie über andere Äste, da dies ein wenig mehr Halt bietet, um die Isolierung darauf zu befestigen.

Schritt 4: Sobald der Rahmen fertig ist, fügen Sie die äußeren Dämmschichten hinzu. Diese besteht aus Schichten von trockenen Blättern, Tannennadeln und anderen leichten, trockenen Abfällen, die Sie in der Nähe finden können. Je dicker die Isolierschichten sind, desto wärmer wird es im Inneren der Hütte sein. Die Isolierung sollte mindestens 50 bis ein Meter fünfzig sein. Wenn du das geschafft hast, füge eine weitere Lage Äste hinzu, um zu verhindern, dass die Isolierung weggeweht werden kann.

Klettern Sie in das Innere der Isolierung und ruhen Sie sich in Ihrem trockenen und warmen Unterstand aus.

Wichtige Punkte im Überblick:

• Der A-Rahmen soll so hoch wie Ihr Schritt sein.
• Der First soll einen Meter länger sein als Sie.
• Der Innenraum sollte mit trockenem Laub ausgestopft werden. Pressen Sie das Laub öfter zusammen, so dass später beim hineinlegen keine Luftkammern entstehen.
• Legen Sie sich vor die Tür Laub bereit, so das Sie Laub Nachstopfen können, wenn zu wenig Laub im Innenraum ist.
• Die angelendten Äste an den First sollten den First nicht weiter als 10 Zentimeter überragen, da ansonsten das eindringende Regenwasser in die Laubhütte geleitet werden kann.
• Regendichtigkeit der Laubhütte entsteht in der Regel aber einer Laubdicke von 70 Zentimeter, wenn Sie leicht angepresst wurde. Ab 0 Grad Außentemperatur sollten Sie mindestens 1 Meter Laubisolierung auftragen. Wenn es minus 10 Grad Celsius hat, sollten Sie 1 Meter und 80 Zentimeter Isolierung mindestens haben.

Faustregel: Erst Innenraum befüllen, dann Dach decken.

Allein wenn Sie diesen Leitsatz befolgen, können Sie sehr viel Zeit sparen.

14. Survival Hütte bauen – Laubschlafsack

Wenn Sie einen Laubschlafsack bauen wollen, müssen Sie zunächst einen großen Laubhaufen erstellen.

Wie muss der Laubhaufen aussehen?

⁃ Der Laubhaufen muss eineinhalb mal so lang sein wie Sie.
⁃ Der Laubhaufen muss mindestens zwei mal so breit sein wie Sie.
⁃ Der Laubhaufen muss mindestens eineinhalb Meter hoch sein.

Sobald Sie den Laubhaufen auf diese Größe gebracht haben, teilen Sie den Haufen in der Mitte. Dabei soll eine Rinne im Haufen entstehen, in die Sie sich später legen können. Die Rinne muss dabei so lang sein, wie Ihre Körpergröße ist. Perfekt ist es, wenn Sie die Rinne im Fußbereich etas tiefer machen, so dass die Füße noch besser gegen Kälte geschützt sind. Wichtig ist, das am Fuß- und Kopfende noch genügend Laub ist, so das hier keine Kältebrücke entstehen kann.

Wenn die Rinne Ihrer Körpergröße gleicht steigen Sie nach innen und legen sich hin. Mit aufrechten Oberkörper beginnen Sie nun von den Füßen an, sich mit Laub so dick wie möglich zu bedecken. Wichtig ist, das Sie mindestens 50 bis 70 cm Laub über Ihrem Körper brauchen, das der Schlafsack auch bei Minusgraden funktionieren kann. Je kälter es wird, desto dicker sollte auch die Isolierungsschicht sein. Auch zu Boden hin gerichtet sollten Sie auf einer mindest 50 cm dicken Laubschicht liegen. Dies sollten Sie auch in der Laubhütte später beherzigen. Legen Sie sich nun ganz hin und graben Sie auch Ihren Oberkörper ein. Eine Notunterkunft bauen ist wahrlich nicht schwer und trotzdem muss man wissen, wie es geht. Äußert zu empfehlen ist ein dünnes Halstuch, das man sich über das Gesicht legen kann, so das man beim Zudecken mit Laub, keine Brösel in die Augen, Ohren oder in die Nase kommen. Wenn der Oberkörper nun vollkommen bedeckt ist und auch der Kopf gebetet im Laub liegt, graben Sie nun Ihre Hände in zwei kleine Tunnel rechts und links neben den Körper ein. Ruckeln Sie solange bis die Hände und Arme vollkommen mit Laub bedeckt sind.

Sollte das Laub feucht oder regennass sein, ist es erste Moment oft sehr unangenehm, da sich der Schlafsack feucht anfühlt. Mit der Zeit trocknet der Körper das Laub und die Temperatur im Laubschlafsack wird immer angenehmer. Je weniger Sie sich bewegen, desto eher entsteht ein Schutzfilm der Feuchtigkeit um Ihren Körper, so dass Sie die Körperwärme besser halten können.

15. Survival Hütte bauen – Tarp Zelt

Binden Sie einfach etwas Seil zwischen zwei Bäumen fest und spannen Sie Ihr Tarp darüber. Befestige dann die Seiten der Plane mit Steinen, Stöcken oder weiterem Schnurmaterial, um sie von dir weg zu verankern. Das Tarp Zelt gehört mit zu den schnellsten Konstruktionen für eine Schutzhütte. Es schützt bei wenig Wind sehr gut gegen Regen und ist somit eine Standart Survival Hütte die jeder Bushcrafter können sollte. Der einzige Nachteil zu der Keilform Survival Hütte ist, das Sie nur wenig Wind abhält. Sie können jedoch aufrecht in der Hütte sitzen und haben mehr Freiheit. Falls das Wetter schlechter werden sollte, können Sie einfach das Tarp nach unten abspannen und die Keilform kreieren.

16. Survival Hütte bauen – Planen Tipi mit Stangen

Sie brauchen nur einige lange Äste (bzw. Stangen) zu sammeln und sie zu einem Tipi zusammenzustecken. Wenn Sie nur mit der Methode des Steckens arbeiten, sollten Sie einige male Üben, da dies gar nicht so leicht ist. Wenn es einfach nicht fest werden will, befestigen Sie ein Seil an der oberen Seite einer Stange. Legen Sie dann in den Knotenpunkt des Tipis und laufen Sie anschließend mit dem Seil einige male um das Tipi, bis es am Stangenknotenpunkt fest gebunden ist. Spannen Sie das Seil an den äußeren Rand des Tipis ab und befestigen dies mit einem Holzanker im Boden.

Wickeln Sie nun Ihre Plane um eine Stange. Richten Sie die Stange auf und legen Sie sie in den Knotenpunkt. Wickeln Sie nun die Plane so ab, das Sie das Tipikonstrukt umschließt. Achten Sie darauf, dass die Plane sich so abrollt, dass Sie sie gut unten abspannen können, aber auch oben ein Luftloch bleibt, so dass Sie im Tipi ein Lagerfeuer unterhalten können. Wenn es regnet, wird etwas Regen durch das Rauchabzugsloch fallen, wo sich die Stangen treffen. Dies stört in der Regel nicht, da hier ein Feuer lodert und das Wasser verdampft. Sie können dieses Problem aber auch beheben, wenn Sie kein Feuer heizen wollen, indem Sie eine weitere Plane oder einen Poncho darüber drapieren.

17. Survival Hütte bauen – Planen Tipi ohne Stangen

Falten Sie Ihre Plane zu einem Dreieck. An der Spitze des Dreiecks stecken Sie einen Stein in die Plane. Binden Sie dann eine Schnur um den Stein. Hängen Sie diese Schnur nun an einen Baum. Verankere Sie die Unterseite der Plane mit Steinen und schon haben Sie ein Tipi.

18. Survival Hütte bauen – A-Frame Unterstand

Dies ist eine großartige kurzfristige Überlebensunterkunft für eine einzelne Person, weil sie sehr schnell und einfach zu bauen ist. Das gute an dieser Konstruktion ist, das man die Konstruktion aus dem verschiedensten Materialien herstellen kann.

19. Survival Hütte bauen – Doppelseitiges Lean To

Das einfache Leon To haben wir schon weiter oben kennengelernt. Das doppelseitige Lern to, wird genauso aufgebaut, wie das einseitige Lean To, nur das man eine Reflektorwand mit einbezieht. Da es im Herbst aber auch im Winter sehr kalt werden kann, haben wir uns an einigen Seminar Plätzen, für ein doppelseitiges Lean To entschieden. Der Rauch des Feuers kann gut durch den Spalt der zwei Lean To Wände abziehen. Das schöne an dem doppelseitigen Lean To ist, das man selbst bestimmen kann, wie dicht man das Lean to baut, um ausreichend Wärme zu generieren. Bei einem Wild Mone haben wir ein doppelseitiges Lean To mit Planen gespannt und konnten hier sogar im Winter für ein Monat gut im freien leben.

20. Survival Hütte bauen – Urbane Schutzunterkünfte

Man kann nicht nur im Wald eine Hütte bauen, sondern auch im urbanen Gelände. In unserem Survival Kurs – Urban Survival, zeigen wir den Schülern, wie man in urbanen Gelände unsichtbar wird und locker und leicht überleben kann. Bei urbanen Schutzhütten gilt, nutzen Sie das was Sie locker und leicht finden können. Egal ob Sie eine “Laubhütte” aus Müll bauen oder die natürlichen Gegebenheiten ausnutzen, um Ihr Tarp zu spannen. Seien Sie kreativ und Sie werden sehr schnell ein geschultes Auge haben, wo Sie im urbanen Gelände einen Unterschlupf finden können. Einen Bushcraft Unterschlupf zu bauen ist oft deutlich schwerer, als einen Unterschlupf direkt in der Zivilisation zu bauen.

21. Survival Hütte bauen – Natürliche Begebenheiten nutzen

Sie müssen nicht immer eine kleine Hütte im Wald bauen, um überleben zu können. Oft kann man auch die natürlichen Gegebenheiten nutzen, die sich einem gerade bieten. Ein umgestürzter Baum, eine Höhle, ein Jägerstand, ein Felsvorsprung oder ähnliches. Wer mit offenen Augen durch die Natur wandert, findet fast an jeder Ecke einen natürliche Begebenheit, um sehr schnell einen Unterschlupf im Wald zu bauen.

22. Survival Hütte bauen – Strohschlafsack

Der Strohschlafsack funktioniert wir der Laubschlafsack, nur eben mit Stroh. Was das gute an dem Strohschlafsack ist, dass durch die übermäßige Landwirtschaft fast überall Heu aufzufinden ist. Bei unseren Survival Programmen, ausgesetzt in der Wildnis oder Ausbildung zum Survival Experten, durften wir schon sehr häufig in einem Heubett schlafen. Wir haben oft bei Gewitter oder Sturm Landwirte gefragt, ob wir im Heu schlafen dürfen.

23. Survival Hütte bauen – Wigwam aus Birkenrinde

Bei dieser Langzeit Survival Hütte handelt es sich um ein Wigwam, das mit Birkenrinde abgedeckt wurde. Ähnlich wie beim Tipi sammeln Sie Stangen, um die Grundform zu erzeugen. Die Birkenrindenplatten, werden zunächst im Frühjahr vom Baum geerntet und dann mit erneuten Stangen verklemmt. Früher wurden die einzelnen Brikenrindenstücke mit Birkenpech abgedichtet, also eben da, wo noch Regen in die Hütte kam.

24. Survival Hütte bauen – Leinentarp in Bienenwachs eingelassen

Das Leinentarp war früher bei Trapper und vor allem bei Reitern beliebt, die durch die Wildnis geritten sind. Ich selbst bin mit dem Leinentarp, das ich in Bienenwachs eingelassen habe, 3.300 Kilometer durch Europa gewandert. Durch das Bienenwachs wird das Tarp nahezu wasserdicht. Durch den Regen quillt die Faser des Leinentarps auf und verschließt sich, das Bienenwachs imprägniert das Tarp und somit kann man für Stunden im Platzregen trocken bleiben. Bienenwachs wird auch in der Textilindustrie zum imprägnieren eingesetzt. Natürlich hatte ich keine hochwissenschaftliche Formel, sondern habe das warme geschmolzene Bienenwachs mit einem großen Pinsel sanft einmassiert.

25. Survival Hütte bauen – Grasschlafsack

Bei Grasschlafsack benötigt man einen Notfall Schlafsack oder Rettungsschlafsack. Diese Notbiwak Säcke wiegen gerade mal 50 Gramm und finden in jeder noch so kleinen Tasche platz. Ich durfte den Grasschlafsack, auf meiner Überlebenstour durch Spanien ausprobieren. hier fand ich frisch gemähten Rasen, der auf hohen Bergen zusammengetragen war. Ich stopfte den Notfall Schlafsack mit dem Grasschnitt voll und legte mich bei 6 Grad Celsius in den Bergen in den Grasschlafsack. Ich war damals überrascht, wie stark der Grasschlafsack mich gewärmt hat. Vor allem der Samen des Rohrkolben half mir meine Zehen zu wärmen. Ich stopfte einfach eine ordentliche Ladung in den Socken und polsterte diesen damit aus. Ich habe normalerweise immer kalte Füße aber in dieser Nacht, waren sie Pudel warm.

26. Survival Hütte bauen – Feuerbett

Oft kommt man in eine Notsituation in der man einfach keine Zeit mehr hat eine Hütte im Wald selber zu bauen. Wer trotzdem eine geruhsame Nacht haben möchte. Sollte sich mit der Technik des Feuerbetts vertraut machen. Hier schläft der Survival Experte zwischen zwei Feuerzungen, so das er von der rechten, wie von der Linken Seite warm gehalten wird. Da das Feuerbett sehr viel Holz verschlingt, müssen Sie rechtzeitig Holz sammeln, so dass Sie vor Einbruch der Dunkelheit einen guten Holzvorrat haben.

27. Survival Hütte bauen – Hütte aus Palmenwedel

Wenn sie eine Hütte im subtropischen Wald bauen wollen, dann sollten Sie die Palmblätter als geeignetes Baumaterial anerkennen. Durch Zusammenbinden der Palmenblätter können Sie ein sehr dichtes Dach erzeugen. In unseren Breitengraden gibt es Schilfdächer, die auf eine ähnliche Technik zurückgreifen. Franz und ich haben auch schon einmal ausprobiert aus Schilf ein Survival Shelter einzudecken und wir waren sehr erstaunt, wie früh das Dach schon dick war. Wir haben nur 30 Zentimeter Dicke benötigt und schon kam kein Wasser mehr durchs Dach. Selbst als wir einen Eimer Wasser nahmen und ihn direkt auf das Dach schütteten, blieb Franz innen trocken. Bambus und Palmenwedel sind ein hervorragendes Grundmaterial um sehr schnell eine Survival Hütte zu bauen. Wenn Sie eine Hütte im Wald bauen, sollten Sie zunächst den Wald genau betrachten, welche Materialien leicht zugänglich sind und wie Sie am besten eine vollfunktionsfähige Dauerunterkunft errichten können.

28. Survival Hütte bauen – Rundunterstand mit Rauchloch

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, Unterstände mit Rauchlöchern zu bauen. Sie können einen Unterstand im Tipi-Stil bauen und ein Loch in der Spitze lassen. Oder Sie graben einen Unterschlupf aus Lehm mit einem Loch für ein Feuer darin. Sie können aber auch ein Rindenhaus Herstellen mit einem Abzug, so dass Sie innen ein Feuer schüren können. Wir selbst haben Erdhütten mit Feuerstelle gebaut, aber auch Lehmhäuser, Rindenhäuser und Schilfhäuser. Der große Nachteil bei diesen Konstruktionen ist, dass Sie aus brennbaren Materialien gefertigt sind. Man muss also sehr genau wissen, wie man mit Feuer in brennbaren Gebäuden umgehen muss. Wir hatten in Finnland das Erlebnis in einer Rindenhütte leben zu können. Der komplette Boden war mit Steinen ausgelegt worden und darüber haben wir Lehmverstrichen. Wenn man die Feuerstelle befeeurt hat, haben sich dann die im Boden eingelassenen Steine erwärmt und haben wie eine Fußbodenheizung fungiert. Dies war sehr angenehm. Jedoch muss man dazu sagen, das ungeübte sich mit solchen Techniken sehr leicht umbringen können. Denn wenn man solch eine Survival Hütte falsch baut, also die brennbaren Materialien zu nah am Feuer sind, kann es lebensgefährlich werden. Sie sollten also kein Feuer in solch einem Unterstand machen, wenn Sie sich nicht zu 100% sicher sind, das Sie dieses beherrschen. Lediglich wenn es zu kalt ist und sie ansonsten erfrieren, sollten Sie ein kleines Feuer machen.

29. Survival Hütte bauen – Erdhütte

Eine Erdhütte ist sinnvoll in einem Land mit kalten Wintern und heißen Sommern. Das
kuppelförmige oder Spitzdach leitet Feuchtigkeit ab und isoliert, damit die Menschen im Winter warm
bleiben können und sich im Sommer im Haus kühlen können. Wenn sie richtig gebaut und instand gehalten wird, kann eine Erdhütte zehn bis fünfzehn Jahre halten. So lange dauerte es, bis die Pfosten verrotteten und die Struktur instabil wird. Erdhütten stehen für eine über tausend Jahre alte Bautradition. Es gibt die unterschiedlichsten Erdhütten auf der Welt. Die am häufigst verbreitete Hütte war die Rundlehmhütte. Heute findet man nur noch selten Erdhütten.

Die Erdhütten hatten einen Durchmesser von etwa 5 bis 20 Meter.
Die amerikanischen Ureinwohner lebten oft in großen Familienverbänden. Die Großfamilie lebte zusammen in
einem Haus in den großen Erdhütten. Eine durchschnittliche Erdhütte konnte dreißig bis vierzig Personen aufnehmen.

Bau einer Erdhütte

Die Erdhütte war im Wesentlichen ein Holzrahmen, der mit Gras, Grassoden und Erde überdeckt wurde.

Um die Erdhütte zu bauen, wurde eine Rohlederleine benutzt, um
einen Kreis mit einem Durchmesser von 5 bis 20 Meter zu markieren.

Innerhalb dieses Kreises wurde die Erde um einen Meter abgetragen. Danach wurden im Kreis vier bis zehn vertikale Pappelholzpfähle in einem kleinen Kreis in der Nähe der Mitte des
kreisförmigen Bodens platziert. Ein zweiter Satz vertikaler Pfähle wurde in einem größeren Kreis um den Rand des Bodens auf der Markierung platziert. Entlang der Oberseite des inneren Pfostenkreises wurden horizontale Pfähle verlegt. Weitere Pfosten wurden waagerecht über die Oberseite des äußeren Pfostenkreises gelegt. Dann wurden Dachsparren um den Kreis herum gelegt, die den größeren äußeren Kreis mit dem kleineren inneren Kreis verbinden. Das Loch in der Mitte
wo die Sparren zusammentrafen, sollte das Rauchloch werden. Weitere Pfähle wurden von der
Außenseite der kreisförmigen Grube an den horizontalen Pfosten des äußeren Kreises befestigt. Diese Pfähle bildeten einen Rahmen aus Sparren, die vom ursprünglichen Kreis aus
gingen.

Um die Außenseite des großen Kreises wurden Grasmatten und Soden gepackt.
Weidenmatten wurden auf die Sparren gelegt und Gras oben auf die Matten gelegt. Auf das Gras wurde dann die Grasnarbe gelegt. Manchmal wurde eine Schicht aus
Schlamm auf die Außenseite der Struktur aufgetragen und abgefackelt, um die
Erdhütte besser vor den Gefahren von Feuchtigkeit und wühlenden Tieren zu schützen.
Der Eingang war eine etwa 2 Meter breite überdachte Rampe, die von außen in das Innere des Hauses führte. Die Eingänge waren normalerweise nach Osten ausgerichtet. Die fertige Struktur war an der Basis etwa 80 Zentimeter dick.
Der Bau einer Erdhütte erforderte Zusammenarbeit und mindestens zwei Jahre Vorbereitung.
Um die Strukturelemente miteinander zu verbinden, brauchte man zusätzliches Rohleder und Streifen aus Ulmenrinde.

30. Survival Hütte bauen – Schilf Tipi

Ein Schilf Tipi bietet sich immer dann an, wenn der Rohstoff in Hülle und Fülle vorhanden ist. Wir waren vor einigen Jahren in Polen und konnten ein Tipi aus Stangen und Schilf bauen. Die Survival Hütte bot sehr viel Platz für eine Person und man konnte sehr bequem in der Hütte schlafen. Da das Schilf sehr leicht brennt, sollten Sie auf gar keinen Fall ein Feuer in dem Tipi entfachen.

Wenn man ein Tipi mit frischen Fichtenzweigen oder Erde aufbaut, sieht das jedoch anders aus. Hier laufen Sie kaum Gefahr, dass das frische Grün zu brennen beginnt. Wenn Sie das Tipi jedoch dauerhaft nutzen wollen, werden schon bald die Nadeln trocknen und die Feuer Gefahr ist dann auch hier zu hoch.

31. Survival Hütte bauen – Fichtenbett

Da wir sehr viele Fichtenmonokulturen haben, ergibt sich oft die Chance ein Fichtenbett mit Windschutz zu bauen. Da die Fichte die abgestorbenen Äste stehen lässt, kann man diese sehr gut für ein Fichtenbett benutzen. Hier können Sie kreativ sein und eine Konterlattung unter dem Bett bauen oder auch Laub unter das Bett streuen.

Anhand der Aufzählung der Survival Hütten kann man sehr gut erkennen, das es sehr wohl möglich ist, eine Survival Hütte zu bauen. Hütten bauen, hat uns schon als Kinder Spaß gemacht, wir haben immer Survival Star gespielt und wer die beste Schutzhütte bauen konnte. Hütten im Wald bauen mit Kindern war damals in der Wildnispädagogik meine liebste Aufgabe. Jedes mal nahm ich mir ein anderes Thema vor.

⁃ Wie kann man einen umgestürzten Baum für eine Schutzhütte verwenden?
⁃ Wie kann man einen Felsvorsprung mit einer Plane abdichten, so dass eine Schutzhütte entsteht?
⁃ Wie kann man eine umgekippte Fichte nutzen, in dem man den Wurzelteller als Gerüst für eine Schutzhütte nutzt?
⁃ Wie kann man ein Wüstenbett bauen, in den man eine Grube gräbt diese mit Holzplanken abdeckt, so dass man im Schatten liegen kann?
⁃ Wie kann man aus dem Rucksack einen Fußschlafsack bauen so das man mehr Wärmeschutz erfährt?
⁃ Wie baut man eine tropische Fluss Hütte? Warum muss der Hütten Boden vom Untergrund entfernt sein?
⁃ Wie baut man ein tropisches Bett?
⁃ Wie baut man aus Grasziegeln ein Haus?
⁃ Wie kann man ein Rundbohlenhaus bauen?
⁃ Wie sieht ein subarktischer Wigwam aus?
⁃ Wie sehen Schilf Notbehausungen aus?

Es gab kaum ein Thema das wir mit den Kinder nicht besprochen haben. Eine Hütte im Wald bauen, war für die Kinder immer das Größte. Auch die Bushcrafter und Survival Profis, wollten immer noch mehr über Survival Hütten wissen und wie man sie baut. Vor allem bei der Ausbildung zum Survival Experten und zum Wildnispädagogen, nahm in der Ausbildung das Unterschlupf bauen einen großen Raum ein. Egal ob das Thema dran war, Unterschlupf bauen mit Plane oder eine kleine Hütte im Wald bauen. Irgendwann hatten wir in Bayern fast überall Survival Hütten, die wir in Survival Kurse errichten durften. Eine Hütte im Wald selber bauen ist leider nicht immer legal. Genau deswegen raten wir den Bushcraftern und Survival Fans die von diesem Thema begeistert sind, ein Survival Training zu besuchen, wo Sie sich im Hütte bauen austoben können. Einen Unterschlupf im Wald bauen mit der Absicht darin zu übernachten, so dass man die klirrende Kälte überlebt, setzt sofort einen anderen Fokus. Es gibt kaum eine Übung die den Schüler so sehr motiviert, wie die Aufgabenstellung eine Unterschlupf im Wald zu bauen, der das eigene Leben schützen soll. Ich selbst habe circa 400 Nächte in einer Notunterkunft verbracht. Ich verwende das Wort verbracht ganz bewusst, da ich in einigen Survival Hütten kein Auge zu getan habe. Es gab aber auch Survival Hütten die deutlich komfortabler als mein Zelt waren. Mit der Zeit bin ich ein absoluter Fan von der Technik der Laubhütte geworden. Auch das doppelseitige Lean to hat uns bei den Monats-Survival-Kursen begeistert. Es war wie in einem Haus. Solange man geheizt hat, was es keine Survival Hütte, es war viel mehr eine Wohlfühloase. Auf den 45.000 Kilometer die ich zu Fuß um die Welt gewandert bin, habe ich viele Survival Hütten und Hütten von indigenen Völkern gesehen. Es war äußerst spannend, wie komfortabel diese nativen Gebäude waren. Oft behaupten wir, dass erst durch die Zivilisation der Luxus gekommen ist. Bei einem Lehmhaus, einer Erdhütte oder einem Schilfhütte würde ich das nicht behaupten. Eine Survival Hütte bauen, ist natürlich etwas anderes, als eine Langzeitunterkunft in der Natur zu errichten. Trotzdem finde ich ist es wichtig, beide Stile zu kennen. Obwohl in Deutschland ein Hütte im Wald zu bauen eine Strafe nach sich zieht, gibt es einige Möglichkeiten, wie Sie trotzdem das einheimischen Wissen sich wieder aneignen können. Im Schnitt buchen bei uns zwanzig Personen einen Kurs für den Bau eines Rundbohlenblockhauses ein. Wir haben auch Kunden die lernen wollen, wie man ein Tipi richtig aufstellt. Obwohl Hütte bauen im Bereich Survival noch ein Spezialthema ist, Merkt man wie sehr die Menschen daran interessiert sind. Wenn auch Sie eine Hütte im Wald selber bauen wollen, dann zögern Sie nicht und rufen Sie uns an, wie finden bestimmt den passenden Survival Kurs, wo Sie mit uns eine Survival Hütte bauen können.

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