Survival Guide: Wie kann man Penicillin in einer SHTF-Situation herstellen?

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shania

Einführung
In einer “SHTF” (Sh*t Hits The Fan) Situation, in der medizinische Versorgung und Apotheken nicht erreichbar sind, kann die Fähigkeit, eigenes Penicillin zu erzeugen, lebensrettend sein. Penicillin, ein Antibiotikum, das aus Schimmelpilzen gewonnen wird, kann Infektionen behandeln und schwere Erkrankungen verhindern. Beachten Sie jedoch, dass die hier beschriebenen Methoden nur in extremen Notfällen angewendet werden sollten und nicht als Ersatz für professionelle medizinische Versorgung dienen.
Materialien und Vorbereitung
Benötigte Materialien
• Brot oder Zitrusfrüchte (z.B. Orangen)
• Eine saubere Tasche oder ein Behälter
• Sauberes Wasser
• Ein sauberes Messer oder Löffel
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Herstellung von Penicillin
1. Schimmelbildung auf Nahrungsmitteln
• Schritt 1: Nehmen Sie ein Stück Brot oder eine Orange. Diese dienen als Nährboden für den Schimmel.
• Schritt 2: Legen Sie das Brot oder die Orange in eine saubere Tasche oder einen Behälter. Schließen Sie den Behälter oder die Tasche, aber lassen Sie etwas Luftzirkulation zu, damit Schimmelpilze wachsen können.
2. Wachstum und Pflege des Schimmels
• Schritt 3: Lassen Sie das Brot oder die Orange an einem warmen, feuchten Ort stehen. Dies beschleunigt das Wachstum des Schimmels.
• Schritt 4: Nach einigen Tagen wird sich Schimmel bilden. Zuerst wird der Schimmel weiß, dann blau und schließlich grün. Die grüne Farbe zeigt an, dass der Schimmel die Form Penicillium chrysogenum angenommen hat, welcher für die Herstellung von Penicillin genutzt wird.
3. Ernten des Schimmels
• Schritt 5: Sobald sich ausreichend grüner Schimmel gebildet hat, entfernen Sie den Schimmel vorsichtig mit einem sauberen Messer oder Löffel. Achten Sie darauf, dass Sie nur den grünen Schimmel und nicht das darunterliegende Nahrungsmittel abschaben.
Anwendung von selbst hergestelltem Penicillin
Interne Anwendung
• Schritt 6: Der grüne Schimmel kann direkt gegessen werden, um eine Infektion zu bekämpfen. Dies sollte jedoch nur in extremen Notfällen erfolgen, da es zu Magenbeschwerden und Durchfall führen kann.
Topische Anwendung
• Schritt 7: Alternativ können Sie den Schimmel mit sauberem Wasser mischen, um eine Paste zu erstellen. Tragen Sie diese Paste direkt auf die infizierte Wunde auf. Dies kann helfen, die Infektion zu bekämpfen und die Heilung zu fördern.
Wissenschaftlicher Hintergrund
Penicillium chrysogenum, der Schimmelpilz, der Penicillin produziert, wurde erstmals von Alexander Fleming 1928 entdeckt. Penicillin hat starke antibakterielle Eigenschaften und wird häufig zur Behandlung von bakteriellen Infektionen eingesetzt. Allerdings ist die Herstellung und Anwendung von selbstgemachtem Penicillin riskant, da es schwer ist, den Wirkstoffgehalt zu kontrollieren und Verunreinigungen zu vermeiden .
Wichtige Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
• Sterilität: Halten Sie den Prozess so steril wie möglich, um Verunreinigungen zu vermeiden.
• Nur im Notfall: Selbst hergestelltes Penicillin sollte nur in extremen Notfällen verwendet werden, wenn keine andere medizinische Hilfe verfügbar ist.
• Mögliche Nebenwirkungen: Seien Sie sich bewusst, dass die Einnahme von Schimmel zu Magenbeschwerden und Durchfall führen kann.
Fazit
In einer Überlebenssituation kann das Wissen über die Herstellung von Penicillin entscheidend sein. Während die hier beschriebene Methode nicht perfekt ist und Risiken birgt, kann sie in einer Notsituation eine lebensrettende Option darstellen. Achten Sie jedoch darauf, diese Methode nur als letzten Ausweg zu verwenden und professionelle medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen, sobald diese wieder verfügbar ist.
Wissenschaftliche Quellen
1 Fleming, A. (1929). “On the Antibacterial Action of Cultures of a Penicillium, with Special Reference to Their Use in the Isolation of B. influenzae.” British Journal of Experimental Pathology, 10(3), 226–236.
2 Ligon, B. L. (2004). “Penicillin: its discovery and early development.” Seminars in Pediatric Infectious Diseases, 15(1), 52–57.
3 Demain, A. L., & Elander, R. P. (1999). “The β-lactam antibiotics: past, present, and future.” Antonie van Leeuwenhoek, 75, 5–19.

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