Natürliche Alternativen zu Augenmedikamenten in SHTF-Situationen

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shania

In einer SHTF (Shit Hits The Fan) Situation, in der der Zugang zu schulmedizinischen Augenmedikamenten wie Antiglaukomatosa, Mydriatika, Zykloplegika und Lokalanästhetika eingeschränkt ist, können bestimmte Pflanzen helfen, Augenprobleme zu lindern. Die folgenden Informationen umfassen Fundorte, verwendete Pflanzenteile, Zubereitung, Dosierung, mögliche Nebenwirkungen und die schulmedizinischen Medikamente, die sie ersetzen könnten.
1. Augentrost (Euphrasia officinalis)
• Fundort: Wiesen, Wegränder
• Verwendete Teile: Blüten, Blätter
• Zubereitung: Tee oder Augenwaschung
• Dosierung: 2-3 Tassen Tee täglich, Augenwaschung mehrmals täglich
• Nebenwirkungen: Allergische Reaktionen möglich
• Wirkung: Entzündungshemmend, beruhigend
• Ersatz für: Allgemeine Augenentzündungen, wie Mydriatika und Zykloplegika (Atropin, Tropicamid)
2. Aloe Vera (Aloe barbadensis)
• Fundort: Gärten, tropische und subtropische Regionen
• Verwendete Teile: Blätter (Gel)
• Zubereitung: Direktes Auftragen des Gels auf die Augen
• Dosierung: 2-3 mal täglich anwenden
• Nebenwirkungen: Reizungen bei empfindlichen Personen
• Wirkung: Kühlend, heilend, entzündungshemmend
• Ersatz für: Lokalanästhetika (Tetracain, Proparacain)
3. Kurkuma (Curcuma longa)
• Fundort: Kultiviert, tropische Regionen
• Verwendete Teile: Wurzel
• Zubereitung: Paste oder Tee
• Dosierung: Paste direkt auf das Augenlid auftragen, 1-2 mal täglich
• Nebenwirkungen: Hautreizungen möglich
• Wirkung: Antioxidativ, entzündungshemmend
• Ersatz für: Antiglaukomatosa (Timolol, Latanoprost)
4. Honig (aus heimischer Bienenhaltung)
• Fundort: Bienenstöcke, Imker
• Verwendete Teile: Honig
• Zubereitung: 1:1 Mischung mit Wasser, als Augentropfen
• Dosierung: 2-3 mal täglich
• Nebenwirkungen: Allergische Reaktionen bei Pollenallergikern
• Wirkung: Antibakteriell, heilend
• Ersatz für: Allgemeine Augeninfektionen, ähnliche Wirkung wie Lokalanästhetika
5. Goldrute (Solidago virgaurea)
• Fundort: Wiesen, Waldränder
• Verwendete Teile: Blüten, Blätter
• Zubereitung: Tee oder Kompresse
• Dosierung: 2-3 Tassen Tee täglich, Kompresse mehrmals täglich
• Nebenwirkungen: Allergische Reaktionen möglich
• Wirkung: Entzündungshemmend, beruhigend
• Ersatz für: Mydriatika und Zykloplegika
6. Kamille (Matricaria chamomilla)
• Fundort: Wiesen, Gärten
• Verwendete Teile: Blüten
• Zubereitung: Tee oder Augenwaschung
• Dosierung: 2-3 Tassen Tee täglich, Augenwaschung mehrmals täglich
• Nebenwirkungen: Allergische Reaktionen möglich
• Wirkung: Beruhigend, entzündungshemmend
• Ersatz für: Allgemeine Augenentzündungen
7. Schwarzkümmel (Nigella sativa)
• Fundort: Kultiviert
• Verwendete Teile: Samenöl
• Zubereitung: Direktes Auftragen des Öls auf die Augenlider
• Dosierung: 2-3 mal täglich
• Nebenwirkungen: Hautreizungen möglich
• Wirkung: Entzündungshemmend, heilend
• Ersatz für: Antiglaukomatosa
8. Fenchel (Foeniculum vulgare)
• Fundort: Gärten, kultiviert
• Verwendete Teile: Samen
• Zubereitung: Tee oder Augenwaschung
• Dosierung: 1-2 Tassen Tee täglich, Augenwaschung mehrmals täglich
• Nebenwirkungen: Allergische Reaktionen möglich
• Wirkung: Krampflösend, beruhigend
• Ersatz für: Allgemeine Augenentzündungen
9. Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
• Fundort: Wälder, Heiden
• Verwendete Teile: Früchte
• Zubereitung: Saft oder Extrakt
• Dosierung: 1-2 Gläser Saft täglich
• Nebenwirkungen: Bei übermäßigem Konsum Magen-Darm-Beschwerden
• Wirkung: Antioxidativ, entzündungshemmend
• Ersatz für: Antiglaukomatosa
10. Salbei (Salvia officinalis)
• Fundort: Gärten, kultiviert
• Verwendete Teile: Blätter
• Zubereitung: Tee oder Augenwaschung
• Dosierung: 1-2 Tassen Tee täglich, Augenwaschung mehrmals täglich
• Nebenwirkungen: Allergische Reaktionen möglich
• Wirkung: Entzündungshemmend, heilend
• Ersatz für: Allgemeine Augenentzündungen
Verwendung und Vorsicht
Augenmedikamente wie Timolol, Latanoprost, Atropin, Tropicamid, Tetracain und Proparacain werden in der Schulmedizin zur Behandlung von Glaukom, zur Pupillenerweiterung und als Lokalanästhetika verwendet. In einer SHTF-Situation können die genannten Pflanzen als natürliche Alternativen dienen, jedoch ist Vorsicht geboten.
Warnung vor Selbstmedikation
Die Selbstmedikation mit Pflanzen kann gefährlich sein, insbesondere ohne ausreichendes Wissen über Dosierung und Nebenwirkungen. Eine falsche Identifizierung der Pflanzen oder eine Überdosierung kann gesundheitliche Risiken bergen. Bei anhaltenden oder starken Symptomen sollte so schnell wie möglich professionelle medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden. Es ist immer ratsam, sich vorher gründlich zu informieren und im Zweifel einen Experten zu konsultieren.


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