Harz: Ein vielseitiger Helfer für Survivalisten

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Harz, ein von Bäumen abgesondertes Naturprodukt, bietet Survivalisten eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten. Hier sind die wesentlichen Nutzen von Harz in einer Survival-Situation zusammengefasst:
Selbsthilfe
1 Antiseptische Wirkung: Harz, besonders von Kiefern, wirkt antiseptisch, adstringierend, entzündungshemmend und antibakteriell. Ideal für die Behandlung von Wunden.
2 Blutungen stoppen: Erwärmtes Harz kann auf kleinere blutende Wunden aufgetragen werden, um Blutungen zu stoppen und Entzündungen vorzubeugen.
3 Wunden behandeln: Harz kann wie ein Pflaster auf Wunden aufgetragen werden, um diese zu verschließen und vor Infektionen zu schützen.
4 Ausschlag mildern: Salben und Tinkturen aus Harz können Hautausschläge lindern.
5 Kaupech: Älteres Harz kann gekaut werden, um Keime im Mund abzutöten, den Atem zu erfrischen und die Abwehrkräfte zu stärken.
Klebstoff
6 Herstellung primitiver Waffen und Werkzeuge: Harz kann als natürlicher Klebstoff verwendet werden, um beispielsweise Federn an Pfeile zu kleben.
7 Löcher stopfen: Aufgrund seiner klebrigen Konsistenz eignet sich Harz ideal zum Stopfen von kleinen Löchern in Zelten oder Tarps.
8 Wasserfest abdichten: Harz kann Behältnisse, Boote oder Floße wasserdicht machen.
9 Allgemeines Kleben: Es kann für verschiedenste Kleb-Arbeiten in der Natur verwendet werden.
Licht & Wärme
10 Fackel: Mit Harz getränkte Stoffstücke können um Holz gewickelt werden, um lang brennende Fackeln zu schaffen.
11 Brenndauer einer Fackel erhöhen: Kleine Stücke Harz in eine Fackel gesteckt verlängern deren Brenndauer.
12 Provisorische Kerze: Ein Stück Holz mit weichem Harz umwickelt dient als primitive Kerze.
13 Natur-Kerze: Eine in Harz getauchte Königskerze (Wollkraut) kann als Kerze verwendet werden.
14 Zunder: Harz ist hochentzündlich und eignet sich hervorragend als Zunder zum Entzünden von Feuer.
15 Feuer halten: Harz hilft, das Feuer länger brennen zu lassen.
16 Feuerstarter unter allen Bedingungen: Harz entzündet sich leicht und ist daher auch bei Regen eine wertvolle Hilfe beim Feuermachen.
Arten von Harz
• Kiefernharz: Gelblich-braun, kräftiger Duft, antiseptische Eigenschaften.
• Fichtenharz: Weißlich-durchsichtig, milderer Geruch, ebenfalls antiseptisch.
Gewinnung von Harz
• Anritzen des Baumes: Vorsichtiges Anritzen der Rinde, um Harz zu gewinnen, ohne den Baum zu verletzen.
• Absammeln von ausgetretenem Harz: Suchen nach natürlichen Harzstellen am Baum.
• Destillation: Erhitzen von harzhaltigen Zweigen und Nadeln (für fortgeschrittene Survivalisten).
Lagerung und Konservierung
• Reinigen: Verunreinigungen wie Rindenstückchen entfernen.
• Behälter: In gut verschlossenen Glas- oder Metallbehältern kühl und trocken lagern.
Sicherheitsvorkehrungen
• Verletzungen vermeiden: Vorsichtig mit scharfen Werkzeugen umgehen, Handschuhe tragen.
• Allergische Reaktionen: Hautverträglichkeit vorab testen, um Reaktionen auf Harzöle zu vermeiden.
Harz ist ein vielseitiges Naturprodukt, das für Survivalisten zahlreiche praktische Anwendungen bietet. Von medizinischen Zwecken über Klebearbeiten bis hin zu Licht- und Wärmequellen ist Harz in der Wildnis ein unverzichtbarer Begleiter.


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