Fettgeil Überleben – Wie du mit Wildfett nicht nur überlebst, sondern leuchtest, heilst, satt wirst

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shania

„Wer Fett hat, braucht kein Feuerzeug, keine Hautcreme und kein Frühstück.“
– Indianische Weisheit, vermutlich frei erfunden, aber trotzdem wahr.

In der Survival-Welt spricht jeder von Protein. Aber wenn du wirklich überleben willst, brauchst du: Fett.
 Nicht irgendeins – Wildfett. Das Zeug, das du sonst wegschneidest, weil’s so glibberig ist.
Doch in der Wildnis ist Fett dein MacGyver unter den Körperstoffen:
Es brennt wie Zunder, schützt wie Vaseline, heilt wie eine Salbe und sättigt wie ein Rehbraten mit Beilage.

🔬 1. Was ist eigentlich Wildfett?
Wildfett ist – anders als Mastfett – hart, zäh und nährstoffreich. Tiere in freier Wildbahn lagern Fett nicht aus Langeweile, sondern weil es ihnen das Überleben im Winter sichert.
Tamarack Song betont:
„Wildfett ist ein Geschenk der Natur – nicht nur als Nahrung, sondern als Werkzeug, Brennstoff und Medizin.“
Die meisten Wildtiere tragen Fettreserven:
• Dachs, Waschbär & Murmeltier – besonders fettreich
• Reh & Hirsch – wenig Fett, aber verwertbar
• Biber – das Biberfett wurde historisch als Wundermittel gehandelt

🕯️ 2. Wildfett als Kerzenersatz – Licht aus dem Tier
Kein Strom, keine Batterie, keine Hoffnung?
Kein Problem. Du hast ja Fett.
🪔 So bastelst du eine Fettlampe:
1 Schmelze das Wildfett in einem hitzefesten Gefäß (Knochen, Stein, Ton).
2 Baue einen Docht: Aus Pflanzenfasern, Stoffresten oder getrocknetem Moos.
3 Stecke den Docht ins Fett – bei Raumtemperatur wird’s fest.
4 Zünde es an. Fertig ist deine Buschleuchter-Kerze.
💡 Studien zeigen: 1 g Fett liefert ca. 9 kcal Energie – doppelt so viel wie Kohlenhydrate oder Proteine. Und es brennt langsam und sauber.
🗞️ Archäologischer Fun-Fact: Inuit nutzten jahrhundertelang Robbenfett in Specksteinlampen – zum Kochen, Heizen und Beleuchten. Ohne Kamin, ohne Stromrechnung.

🧴 3. Fett als Hautschutz & Medizin
Wind, Schnee, Sonne, Dreck? Deine Haut schreit nach Nivea?
Nimm Wildfett.
Wirkung:
• Wasserabweisend
• Windschutz (besonders bei Frostbrand)
• Wundheilung (antibakteriell, wie Lanolin bei Schafen)
👨‍🔬 Medizinisch belegt: Tierisches Fett enthält Ölsäure, Linolsäure und Vitamin A & D – wichtig für Hautregeneration und Zellschutz.
DIY-Heilsalbe:
1 Schmelze das Fett.
2 Mische es mit zerriebenem Beifuß, Harz, Birkenrinde oder Spitzwegerich.
3 Abkühlen lassen – fertig ist deine Natur-Apotheke.
💡 Tamarack beschreibt, wie Biberfett bei Frostbrand und Insektenstichen wirkte – „wie ein unsichtbarer Schutzfilm.“

🍖 4. Fett als Notnahrung – Die Kalorienbombe zum Überleben
Klar: Protein baut auf.
Aber ohne Fett? Verhungerst du mit vollem Magen – Stichwort: Rabbit Starvation.
👉 Fett = Energie.
👉 Fett = Überleben.
Durchschnittlicher Kaloriengehalt von Wildfett:
• Rehfett: ca. 800 kcal/100g
• Dachsfett: bis zu 900 kcal/100g
• Murmeltierfett: fast wie Butter (mit Pelzbeilage)
Wichtig:
In extremen Situationen kannst du Fett roh verzehren – aber besser erhitzen, um Parasiten (z. B. Trichinella spiralis) abzutöten.
Kombinationstipp:
• Pemmikan: Trockenfleisch + Fett = Überlebens-Superfood (mehr dazu in einem anderen Artikel)
• Fettbrühe: Aus Knochen und Fettresten gekocht – stärkend, heilend, fettig-lecker

☣️ 5. Achtung, ranzig! Wann Fett kippt – und was dann?
Wildfett hält sich gekühlt (unter 5 °C) locker mehrere Wochen.
Ohne Kühlung? Abhängig von Luft, Sonne, Bakterien – siehe:
Anzeichen für verdorbenes Fett:
• Geruch nach Erbrochenem
• Klebrig-riechende Konsistenz
• Grünliche Farbe
Dann lieber weg damit – sonst droht:
• Durchfall, Erbrechen, Lebensmittelvergiftung
• Bei kontaminiertem Fett: Botulismus (selten, aber möglich)
👨‍⚕️ Quellen: CDC, WHO, Tamarack Song, PubMed

🪓 Fazit: Fett ist Gold – nur besser
Wenn du Wildfett achtsam nutzt, dann hast du:
• Licht
• Schutz
• Energie
• Medizin
• …und im Notfall ein Notfeuerzeug.
Tamarack Song nennt es „das heilige Gewebe der Tiere“ – weil Fett mehr ist als nur Kalorie. Es ist das, was dich am Leben hält, wenn alles andere versagt.


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