Ernährungsplan für die Umstellung auf Wildkräuter & Urkost

In der Geschichte der Menschheit war Nahrung schon immer das wertvollste Gut. Wildpflanzen spielten dabei seit jeher eine tragende Rolle im Leben des Menschen. Sie waren Nahrung und Medizin zugleich. Alle heutigen Kulturpflanzen sind Nachkommen der Wildgewächse. Jede einzelne Kulturpflanze auf diesem Erdball war vor einiger Zeit noch ein wildes freies Gewächs der Mutter Erde. Im Laufe der Zeit haben wir als Gesellschaft die Produktion unserer Lebensmittel immer wieder verändert und dabei stets effektiver und technisierter gestaltet. Doch was auf der einen Seite Fortschritt und Komfort brachte, hat auf der anderen Seite auch einen hohen Preis gefordert. Denn unsere heutige Industrienahrung hat gegenüber der wilden Urkost, von der sich unsere Vorfahren ernährt haben, viele wertvolle Nährstoffe und einen Großteil der heilenden Eigenschaften verloren. So wie Wildkräuter als Hauptnahrung einst dazu geführt haben, dass wir automatisch gesund wurden und blieben, so machen uns viele moderne Lebensmittel heute krank und schwach. Arterienverkalkung, Diabetes, Bluthochdruck, Karies und viele andere Zivilisationskrankheiten lassen sich zu einem großen Teil auf unsere ungesunde Ernährung zurückführen. Daher ist eine Umstellung auf Wildkräuter und Urkost ein Schritt, der für viele Menschen zu deutlich mehr Wohlbefinden und Lebensqualität führen kann. Wir haben Ihnen deshalb einen Ernährungsplan zusammengestellt, mit dem Sie diese Umstellung bequem und erfolgreich meistern können.

Was macht Wildgemüse so besonders?

Gesund-KochenDie Wildform der Pflanze ist zumeist kleiner als die gezüchtete Form und dabei intensiver im Geschmack. Im Vergleich zu Kulturgemüse wächst Wildgemüse ohne zusätzliche Gabe von Pflanzenschutzmittel oder Dünger. 

Darüber hinaus enthält Wildgemüse einen weitaus höheren Anteil an Vitamine und Mineralstoffe und weist einen würzigeren und aromatischeren Geschmack im Vergleich zu Kulturpflanzen auf. Die enthaltenen Aroma- und Bitterstoffe, sowie die ätherischen Öle haben eine positive Wirkung auf den menschlichen Stoffwechsel. Wildgemüse wirkt für den menschlichen Körper blutreinigend, verdauungsfördernd, und entwässernd.

Vorteile von Wildgemüse gegenüber Kulturgemüse

Die Wildpflanzen sind überall erhältlich, beständig gegen Klima und Wachstumsbedingungsveränderung und immun gegen die meisten Kulturpflanzenkrankheiten. Wildlebende Pflanzen benötigen außerdem keinen Energieaufwand durch landwirtschaftliche Züchtung. Die üppig vorhandenen Wildpflanzen können einfach nur geerntet werden. Selbst wenn auf dem Ackerland noch kein Grün wächst, kann der Wildgemüseliebhaber schon die ersten wilden Gemüse und Salatpflanzen ernten. Zu jeder Jahreszeit bietet sich dem Sammler ein reichhaltiges Angebot an verschiedenen Pflanzenteilen. Viele der delikat schmeckenden Wildpflanzen sind in der heimischen Flora weit verbreitet und können leicht aufgefunden werden. Die Kunst des Sammelns besteht also darin die richtigen Pflanzenkombinationen zu sammeln um einen leckeren Mischsalat oder ein leckeres Gericht zu kreieren. Diese natürliche Art der Nahrung ist der Schlüssel für die Gesunderhaltung des menschlichen Körpers. Durch diese Art des Essens schließen wir Chemierückstände der Nahrungsmittelindustrie aus.

Wildkräuter in der Hausapotheke

Noch vor wenigen Jahrzehnten waren die vielseitigen Heilwirkungen der heimischen Wildkräuter allgemein bekannt. Heute ist es vor allem die ältere Generation, die weiß, dass gegen jedes Leid ein Kraut gewachsen ist. Dabei hat die Nutzung heimischer Wildpflanzen als Heilmittel eine uralte Tradition, die im Mittelalter vor allen von Mönchen und Nonnen, aber auch von den sogenannten Kräuterfrauen studiert und angewendet wurde. Letztere kamen trotz ihrer erstaunlichen Heilerfolge schließlich in Verruf und wurden in der Inquisition der Hexerei bezichtigt. Und auch heute ist die Kräutermedizin wieder sehr stark in den Hintergrund gedrängt worden und man greift vor allem zu den chemisch erzeugten Medikamenten der großen Pharmakonzerne. Anders als unsere modernen, künstlich erzeugten Medikamente, haben Heilkräuter in der Regel jedoch keine Nebenwirkungen und selbst wenn man es ihnen häufig nicht zutraut, ist ihre Wirksamkeit in vielen Fällen sogar stärker. Das ist eigentlich auch nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, dass unsere chemischen Medikamente in vielen Fällen der Versuch sind, die natürlichen Wirkstoffe nachzuempfinden und künstlich herzustellen. Gerade bei kleineren Krankheiten sind daher Wildkräuter auch heute noch eine beliebte Alternative. So erleben Heilpflanzen bei Erkältung, Kopfschmerzen, Fieber, Verstauchungen, Halsschmerzen, Magenverstimmungen oder Kreislaufproblemen gerade wieder eine Art Renaissance. Ebenso auf dem Vormarsch sind Wildpflanzen, wenn es um die Entgiftung oder das Energetisieren des Körpers geht. Hier wurden sie in letzter Zeit unter dem Namen Superfood bekannt.

Wildkräuter sammelnWorauf muss ich beim Sammeln von Wildkräutern achten?

Die Qualität von Wildgemüse hängt jedoch stark vom Sammelstandort ab, sodass Wildgemüseliebhaber unter anderem stark befahrene Straßen, Hundespazierwege oder innerstädtische Parks meiden sollten. Vor allem aber sollten Sie - so kurios es auch erscheinen mag - keine Wildkräuter in der Nähe von landwirtschaftlichen Flächen sammeln. Denn die Wildpflanzen nehmen dort auch die Pestizide und Düngemittel in hoher Konzentration auf und können dadurch buchstäblich zu Giftpflanzen werden. Achten Sie also stets auf einen gesunden, natürlichen Standort, wenn sie eine gesunde, natürliche Pflanze ernten wollen.

Zudem ist es wichtig, die Standorte zu variieren da jeder Standort eine spezifische Bodenzusammensetzung hat. Das bedeutet, dass der Nährstoffgehalt je nach Bodensubstrat auch in der Pflanze sehr stark variiert. Je mehr unterschiedliche Standorte sie also als Erntegrund nutzen, desto umfangreicher und ausgeglichener ist auch Ihr Nährstoffkonsum.

Um durch die Ernte den Pflanzenbestand nicht zu mindern oder zu zerstören sollten Sie zudem stets nur maximal ein Drittel einer Pflanze oder eines Pflanzenbestandes ernten. Dadurch wird der natürliche Wachstumstrieb der Pflanzen angeregt und der Bestand vermehrt sich. In der Garten- und Landschaftspflege nutzt man denselben Effekt beim Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern. Nimmt man jedoch zu viel auf einmal, verringer man damit den Pflanzenbestand und rottet ihn im schlimmsten Fall mit der Zeit an dieser Stelle ganz aus.

Warum sind wir überhaupt von Urkost auf Industrienahrung umgestiegen?

Gesundes Gemüse und ObstDa der Mensch schon immer mehr wollte als das, was er aktuell bekommen kann, begann er vor langer Zeit das Züchten von ertragreicheren Pflanzen. Die Urpflanze verlor jedoch bei der Wandlung die heilenden Qualitäten ihres Urzustandes. So wurde zwar der Ertrag gesteigert und die bitteren Geschmacksnuancen abgemildert, doch zu welchem Preis? So braucht gerade unsere Leber diese Bitterstoffe um den Stoffwechsel anzuregen und die Magensaftsekretion zu stimulieren, um die Nahrungsenergie in der Verdauung vollkommen aufzuschlüsseln. Außerdem unterstützen die Bitterstoffe die Bildung von Gallenflüssigkeit in der Galle. Durch die Veränderung der Wildpflanzen wurde in dramatischer Art und Weise in die Körperverdauungsprozesse eingegriffen. Durch die Gewöhnung an die fade schmeckenden Kulturformen hat sich unser Geschmacksempfinden grundlegend geändert. Wir haben uns somit an den milden und nur noch leicht bitteren Geschmack der Pflanzen gewöhnt. Durch das Erkennen das jedes Wildgemüse eine Heilkraft in sich trägt, ist es nur logisch, diese Kraftspender als Nahrung anzuerkennen. Man kann sehr gut an dem Beispiel des Einkornes der Urform des Weizens erkennen, welche Kraft in der Urform steckt. Natürlich war das „eine Korn“, wie der Name schon sagt nicht sonderlich ertragreich und leicht zu ernten. Jedoch trug das eine kleine Korn der Urpflanze die gleiche Menge an Inhaltsstoffen in sich, wie die ganze Ähre des gezüchteten Industrieweizens.

So beinhalten circa 35 Körner einer Ähre des Industrieweizens, die gleiche Menge an Spurenelementen, Mineralstoffen, Vitaminen und Aminosäuren, wie das eine Korn des Einkorns. Jedoch darf man nicht vergessen, dass der Brennwert für den Körper erhöht wurde. Durch die größere Anzahl an Körnern in einer Ähre, erhielt der Mensch eine größere Masse zum Verbrennen im Magenfeuer, obwohl er nur einen Fruchtstand erntete. Die Ambition des Menschen war, mit geringstem Aufwand das Hungergefühl nach mehr Brennstoff zu befriedigen. Dieser Grundgedanke konnte mit der Züchtung des Industrieweizens natürlich erreicht werden. Man übersah aber dabei die Qualitätssenkung des Brennstoffes. Ein leistungsstarker Motor im schicken Sportwagen kann nur dann eine lange Laufleistung erreichen, wenn er den hochwertigsten Brennstoff erhält. Natürlich kann das Auto auch mehrere tausend Kilometer mit einem energiearmen Sprit fahren. Doch ist uns allen bewusst, dass dieses Spiel mit einem Motorplatzer tödlich ausgehen kann.

Umstellung auf Urkost und Wildnahrung

Besinnen wir uns also wieder auf die kraftvolle Urnahrung die unsere Gesundheit festigt und wieder zurückgewinnt. Die Widerstandskraft unseres Körpers gegen Krankheiten wächst durch das Verzehren von Wildpflanzen, und lässt Erkrankungen keine Chance mehr. Wildkräuter und Wildfrüchte besitzen einen dramatisch höheren Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen gegenüber Kulturgemüse. Aber Achtung: Es ist tatsächlich eine Umstellung, denn Wildnahrung schmeckt komplett anders als die Nahrung, die wir normalerweise gewöhnt sind. Es ist also durchaus ein Prozess, auf den man sich einlassen muss und der Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen kostet. Wenn er aber gelingt, gibt er einem einen so großen Zuwachs an Lebensqualität, Gesundheit und Fitness zurück, dass einem der Aufwand der Umstellung im Nachhinein als sehr geringer Preis erscheint.

WildgemüsegerichteEin Ernährungsplan für die erfolgreiche Nahrungsumstellung

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Es ist äußerst wichtig, dass das ganze nicht in einer Askese endet. Jeder Verzicht, der Ihnen im Herzen schwerfällt, erzeugt Säure. Deswegen ist es mir ein Anliegen, dass Sie spielerisch und leicht ans Ziel kommen. Ein guter Ansatz ist es, wenn man täglich etwas weniger von dem isst, was man glaubt unbedingt haben zu müssen, und dafür täglich etwas mehr von dem isst, was man vielleicht aufgrund der verzogenen Geschmacksnerven noch nicht so gerne isst. Damit dies gelingt haben wir Ihnen hier zwei mögliche Ernährungspläne für die Umstellung auf Urkost und Wildkräuter zusammengestellt, die sich als die erfolgreichsten erwiesen haben. Der erste folgt einem strikten Zeitplan und ist auf 10 Wochen ausgelegt. Der zweite ist ein Drei-Phasen-Plan, bei dem Sie von einer Phase in die nächste wechseln, wenn Sie sich dafür bereit fühlen. Je nach Typ, Essverhalten, Selbstdisziplin und Vorerfahrungen ist für einige Menschen der erste für andere der zweite Weg leichter. Spüren Sie deshalb in sich hinein, welcher sich für Sie besser anfühlt. Wenn Sie sich entschieden haben, behalten Sie den einmal begonnenen Plan jedoch unbedingt konsequent bei, da sie sonst vor allem die Gefahr steigern, gar nicht weiterzumachen, sondern in die alten Gewohnheiten zurückzufallen.

Der 10-Wochen-Plan zur Umstellung auf Wildkräuter und Urkost

Bei diesem Plan steigern Sie Ihre Ernährungsumstellung in zehn sanften Schritten jede Woche, bis sie schließlich bei einer vollständigen Urkost-Ernährung angelangt sind.

Erste Woche:Entgiftungsreise

Zweite Woche:

Dritte Woche:

Vierte Woche:Heilkräuter

Fünfte Woche:

Sechste Woche:Ayurveda

Siebte Woche:

Achte Woche:Kräuterführer

Neunte Woche:Anthroposophische-Heilkunde

Zehnte Woche:Ausbildaung-Wildnispädagogik-Nahrung

Diese Anleitung soll Ihnen helfen einen Weg zu finden, um sich Stufenweise auf die gesunde Nahrung einzustellen.

 

Header Outdoor kochen

 

Der Drei-Phasen-Plan der Heilnahrung:

 

Phase 1: Beibehalten der Zivilisationskost

Gesunde NahrungDas Immunsystem kann durch die fehlende Energie nur noch unzureichend Arbeiten. Durch die fehlende Lichtenergie der Nahrung wird der Lebenszyklus drastisch verkürzt.

Was Sie jedoch trotzdem tun können um etwas gesünder zu Leben:

Wenn sie die Zivilisationskost beibehalten und sich darauf einlassen, einige Faktoren zu verändern, helfen Sie ihrem Körper Giftstoffe leichter abzubauen. Diese Form der Ernährung trägt jedoch noch keine echte Heilkraft in sich. Da Kulturpflanzen nur 8-16% Faserstoffe besitzen können wir nur noch einen geringen Anteil der minderwertigen Nahrung aufschlüsseln. Wildpflanzen hingegen haben einen Faseranteil von 10-20% und besitzen den Höchstgehalt an Lebensstoffen.

Kochen mit WildkräuternPhase 2: Immunkraftsteigernde Nahrung

Das Immunsystem wird durch diese Form der Ernährung mobilisiert und gestärkt. Die Entgiftungsprozesse im Körper werden angeregt und führen zu einer Entgiftung. Jedoch ist diese Form der Ernährung noch keine vollkommene Heilnahrung. Diese Nahrungsform unterstützt lediglich das geschwächte Immunsystem, um den entstandenen Lichtmangel auszugleichen.

Vergessen Sie jedoch nicht, dass immer noch keine Heilung möglich ist, wenn Sie innerlich unzufrieden sind oder das Gefühl haben sich zu Asketikern. Es muss Ihnen Freude machen etwas Gesundes zu Essen um eine höhere Lebensqualität zu erhalten. Zusätzlich ist es wichtig um vollkommen zu genesen, dass Sie ein Stressfreies und harmonisches Leben führen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist es, das sie sportlich aktiv sind und sich gerne und häufig bewegen. Sorgen Sie für ein erfülltes Liebes- und Gefühlsleben. Die Harmonie im Herzen ist der wichtigste Schlüssel zur wahren  Gesundheit. Kein Immunsystem der Erde kann Ihnen helfen, wenn Sie sich innerlich aufgegeben haben.

Phase 3: Wahre Heilnahrung zur vollkommenen Gesundheit.

Wildmischsalat mit ZitroneIch gebe es offen und ehrlich zu, es ist am Anfang wahrlich nicht leicht den inneren Schweinehund zu überwinden, um die wahre Heilungsform der Nahrung anzunehmen. Diese Form der Ernährung bietet dem Immunsystem die größtmögliche Energie um sich selbst zu heilen. Durch diese Art der Ernährung können jegliche Krankheiten geheilt werden. Dabei kann alles was noch nicht vollkommen zerstört ist durch die Heilkraft der Natur regeneriert werden.

Generelle Hinweise zur Ernährungsumstellung auf Urkost

Vergessen Sie nicht, dass keine Heilung eintreten kann, wenn Sie innerlich Unzufrieden sind oder das Gefühl haben, sich selbst etwas wegzunehmen. Es muss Ihnen Freude bereiten, sich zu heilen. Zusätzlich ist es wichtig um Heilung zu erfahren, dass Sie ein stressfreies und harmonisches Leben führen. Ein weiterer wichtiger Punkt der Genesung ist, dass Sie sportlich aktiv sind und sich gerne und häufig bewegen. Sorgen Sie für ein erfülltes Liebes- und Gefühlsleben. Die Harmonie im Herzen ist der wichtigste Schlüssel zur Gesundheit. Kein Immunsystem der Erde kann Ihnen helfen, wenn Sie sich innerlich aufgegeben haben. Es liegt nun Ihrer Hand, ob Sie sich für eine Selbstheilung entscheiden.

BiolebensmittelWie komme ich am leichtesten an biologische Nahrung und Wildpflanzen?

In der heutigen Landwirtschaft ist es leider gang und gäbe Pflanzenschutzmittel und Dünger zu verwenden. Deswegen ist es unerlässlich auf rein biologische Qualität zu achten. Selbst der biologische Landbau bedeutet nicht unbedingt, dass das Kulturgemüse biologisch großgezogen wurde. Allein in Gärtnereien werden pro Hektar bewirtschaftete Fläche, 300 Liter Pflanzenschutzmittel pro Monat ausgebracht. Allein an diesem Beispiel der Monokultur kann man sehr gut ersehen, das die Giftküche sehr groß sein muss, wenn die gleichen Pflanzen dicht aneinander gedrängt gesund aufwachsen sollen.

Wichtige Grundregeln um gesunde Nahrung zu erkennen:

 

Wie sollte eine ausgeglichene Ernährung mit Wildnahrung aussehen?

Auch wenn man sich von Wildgemüse ernährt sollte man darauf achten, dass die Nahrung möglichst ausgeglichen und nicht einseitig ist. Daher empfehlen wir den folgenden Lebensmittelfahrplan für Wildnahrung und Urkost:

Dieser Fahrplan soll für Sie nur eine grobe Richtschnur darstellen, natürlich können die Anteile im Wochenzyklus variieren. Jedoch sollte der Schnitt im gesunden Bereich liegen.

Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass eine ausschließliche Obstnahrung äußerst ungesund ist. Ich erwähne dies extra, um den Süßmäulern den Gedanken zu rauben, sich locker und leicht von tropischen Früchten zu ernähren. Natürlich wäre das der leichteste Weg. Jedoch zeigt die Praxis, dass reine Fruchtesser zu sehr abmagern und unter ständigen Hungergefühlen leiden. Die Natur weiß ganz genau, warum sie den Menschen nur zu gewissen Zeiten reife Früchte im Überfluss schenkt. Die Schöpferkraft legt somit den Speiseplan des Menschen fest. Da man in Früchten nur wenig lebenswichtiges Kalzium und Eiweiß finden kann, ist es unerlässlich den Anteil an grünen Wildpflanzen einzuhalten. Den Hauptenergiespender für unser Immunsystem das Chlorophyll findet man nur in ausreichender Menge in den wild aufgewachsenen grünen Pflanzen. Es baut im Organismus des Menschen die Körperzellen auf. Außerdem ist es für den Blutaufbau und die Atmungspigmente zuständig. Chlorophyll ist dabei der beste Blutproduzent. Nur tiefgrüne Pflanzen beinhalten ausreichen genügen Chlorophyll um genügend Sauerstoff in die Zellen zu imprägnieren, um dabei die Atmung zu beleben. Nur Chlorophyll gleicht den Säure-Basen-Spiegel im menschlichen Körper aus. Außerdem fördert es die Eiweißausschüttung und senkt damit den Insulinbedarf und stimuliert durch diese Vorgänge die Schilddrüsenfunktion. Selbst das seltene Vitamin B17 ist im grün des Chlorophyll enthalten. Laetril sowie das Vitamin B 17 noch genannt wird, verhütet die Bildung von Krebs. Überdies wirkt das Chlorophyll blutdruckharmonisierend. In einem Satz gesagt, Sie können unmöglich auf die grüne Wildkost verzichten. Ohne Wildblattgrün ist kein gesunder Körpersaft in Form von Blut möglich.

Herzhafte LebensmittelWas mache ich, wenn ich es nicht schaffe?

Falls Sie feststellen sollten, dass Ihnen eine Umstellung auf Urkost nicht oder nur teilweise gelingt, sollten Sie um gesund zu werden oder zu bleiben den Grünanteil der Nahrung durch Kulturgemüse auf mindestens 70 % anheben. Den Obstanteil im Tageszyklus auf 25 %. Um die Energiedifferenz auszugleichen, müsste der Kulturnahrungsesser 1/3 mehr pflanzliche Nahrung im Verhältnis zur Wildnahrung verspeisen.

Wie gehe ich mit Gelüsten und Heißhungerattaken um?

Es ist ganz natürlich ab und an Gelüste auf Süßwaren zu haben. Der Suchtfaktor des Zuckers legt sich leider zu meist erst nach einigen Monaten. Deswegen ist es wichtig, sich nicht zu asketieren. Warten Sie keine Minute um Ihr Ihren Heißhunger zu stillen. Denn jede Form der Askese bedeutet zusätzliche Säure für ihren Körper. Natürlich möchte ich von Ihnen, dass Sie die süßen Leckereien der Nahrungsmittelindustrie gegen Süßigkeiten aus der Natur austauschen. Halten Sie für den Heißhunger stets eingeweichte Datteln, Maulbeeren, Rosinen oder Johannisbrot bereit. Wenn Sie zum späten Abend erst Heißhunger auf etwas Süßes bekommen, sollten sie an sich keine Rohkost mehr zu sich nehmen. Die Melone wird jedoch am leichtesten und am schnellsten verdaut. Ebenso können Sie Nüsse im kleinen Umfang als Leckereien vor dem Fernseher verwenden. Das sollte jedoch nicht den Normalzustand darstellen.

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